WSF: EIN SCHÖNER ERFOLG TROTZ ZAHLREICHER HÜRDEN

Forum social mondial 2016 - logoDas WSF in Montreal war ein Erfolg- trotz zahreicher Hürden. 35.000 TeilnehmerInnen und weit mehr als 1.000 Veranstaltungen können sich sehen lassen.

Ein WSF erstmals im "Norden" zu machen war zweifelsohne ein Wagnis: Reisekosten, teurere Unterkünfte als im "Süden", politische Barrierren - etwa durch Visa-Verweigerung etc. Ein junges Vorbereitungsteam vor Ort konnte die meisten dieser Schwierigkeiten meistern. Und es gilt unmißverständlich zu sagen: zumindest EINMAL muß es möglich sein, ein WSF auch in einem imperialistischen Land durchzuführen - es gilt ja auch hier die Menschen für den Kampf gegen das mörderische kapitalistische System zu gewinnen!

Der Bogen der Veranstaltungen (Seminare, Konvergenz-Treffen, große Konferenzen,....kulturelle Events) war extrem breit, umfaßte alle wichtigen Fragen: von den diversen - kombinierten - Krisen des Kapitalismus über Flüchtlinge, Frauen, Ökologie bis hin zu den aktuellen Kriegen.

Das Klima in den meisten Veranstaltungen war konstruktiv - nicht wenige TeilnehmerInnen (vor allem aus Kanada) wurden zum ersten Mal mit den hier angeschnittenen Fragen in dieser Fundiertheit konfrontiert.

Wenn solidarische Kritik angebracht ist, dann vor allem zu einem Punkt: wie schon so oft gelang es nicht, sich schließlich auf  1,2 zentrale Thematiken zu verständigen, die kampagnenmäßig global VON ALLEN GRUPPIERUNGEN GEMEINSAM umgesetzt werden. Dieses Manko war auch im Internationaten Rat des WSF zu spüren, der gleich im Anschluß an das WSF tagte. So konnte zwar nach langem - fomalen - Hin und Her eine Verurteilung des "kalten Putsches" in Brasilien erreicht werden, für die Organisierung konkreter Aktionen gegen den Putsch blieb jedoch keine Zeit mehr übrig.

        Hermann Dworczak (0043 / 676 / o972 31 10)

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