Hamburg G20 - Alternativengipfel 4. Bericht

Während der offizielle Gipfel mit einem unverbindlichem Wischi-Waschi-Text endete, gingen heute Samstag 8.Juli - genau gezählte - 76 000 Menschen gegen den G 20 Gipfel ("Gipfel des Grauens") auf die Straße.

Ein kilometerlanger Protestzug zog sich durch die Stadt: an der Spitze ein starker kurdischer Block, viele Frauenorganisationen, Gewerkschafter (u.a. Verdi, IG Metall, GEW), Friedensinitiativen, Attac und, und, und. Auch Autonome- Konfrontationen bleiben-im Gegensatz zur Nacht von  Freitag auf Samstag- aus.

Die Stimmung in der bunten Demo war entspannt, sie hatte klar einen linken Charakter. Typisch ein Transparent von kritischen MedizinerInnen: "Kapitalismus kann nicht geheilt - nur bekämpft werden".

Ins gleiche Horn stieß bei der Abschlußkundgebung Samir Amin. Er erteilte einer "Reform" des Kapitalismus (auch in einer "grünen" Variante) eine scharfe Abfuhr.  Er plädierte vielmehr dafür, die "Krise des Kapitalismus zu seiner Überwindung zu nutzen".

Ich werde noch eine "Bilanz" von Hamburg (inklusive einer Bewertung der "Krawalle") schreiben - das wird dann der 5. Bericht.

                Solidarische Grüße

                          Hermann Dworczak ("Prague Spring 2"; 0043 / 676 / 972 31 10)

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