Nach der Wahl: Rechte Offensive stoppen – solidarische Alternative entwickeln!

Die Nationalratswahl drückt einen deutlichen politischen Rechtsruck aus. Die ÖVP und die FPÖ werden zielstrebig versuchen, zahlreiche gesellschaftliche Errungenschaften zu zerstören. Viele Menschen haben mit einer Stimme für die SPÖ sich wohl erhofft, dem Rechtsruck einen Riegel zu schieben. Die Grünen erleben ein Desaster. Eine radikale solidarische und ökologische Kraft gibt es nicht. Diese gilt es aufzubauen. Dabei gilt es, das Sozial- und Demokratieabbauprogramm von ÖVP und FPÖ zu stoppen.

Das Programm von Kurz-Strache lautet:

  • Spaltung der arbeitenden Menschen nach Passfarbe, Lebensform, Alter, etc.
  • 12-Stunden-Tag, 60-Stunden-Woche
  • Verarmung von noch mehr alleinerziehenden Müttern
  • Kürzung der Mindestsicherung
  • Steuergeschenke für Unternehmen und Wohlhabende
  • Einschränkung der Mitsprache von Beschäftigten durch Schwächung der Arbeiterkammer
  • Verschärfte Kürzungspolitik der öffentlichen Haushalte und Verschlechterung der sozialen Infrastruktur (Kindergrippen, Pflege)

Dazu sagen wir nein!

Wir sagen nicht nein, weil wir die bestehenden Zustände gut finden. Wir sagen nein, weil wir einen solidarischen Aufbruch anstreben und die Gesellschaft wirklich anders organisieren wollen.

Wir laden alle Interessierten zu einem ersten Meinungsaustausch über den Wahlausgang ein. Wir wollen versuchen, das Wahlresultat gemeinsam zu verstehen, dabei auch regionale Unterschiede erkennen. Wie wollen gemeinsam erörtern wie sich Widerstand gegen die neoliberale und autoritäre Offensive organisieren lässt.

  1. Oktober, 19 Uhr, ARGE Kultur, Seminarraum, 1. Stock
    Ulrike-Gschwandtner-Straße 5, Salzburg

 

 

Aufbruch wurde im Juni 2016 von rund 1000 Personen in Wien lanciert. Aufbruch will eine neue unabhängige und antikapitalistische Kraft aufbauen, die sich an den Interessen der arbeitenden Bevölkerung orientiert. Aufbruch Salzburg will die sozialen und ökologischen Herausforderungen gemeinsam denken und Perspektiven eines ökosozialistischen Aufbruchs entwickeln. Dazu möchten wir mit allen Interessierten zusammenarbeiten.

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