WELTSOZIALFORUM IN SALVADOR DE BAHIA: ZEHNTAUSENDE BEI DER ERÖFFNUNGSDEMO

bannercomtranspfaixasuperiorDienstag 13. März wurde in Salvador de Bahia in Brasilien das Weltsozialforum eröffnet. Zehntausende - ich schätze gut 20.000 - kamen zur Demo, die in einem kilometerlangen Zug vom Campo Grande zum Stadtzentrum führte.

Von politischer Müdigkeit war nichts zu bemerken. Ein unwahrscheinlich breites Spektrum prägte die Demo: an ihrer Spitze eine großer Block von Indigenen, zahllose soziale und ökologische Intiativen - etwa aus Sao Paulo, viele StudentInnen, GewerkschafterInnen aus Brasilien aber ebenso Metaller aus Kanada oder die GEW aus der BRD, GenossInnen der Europäischen Linkspartei, Delegationen aus Afrika und anderen Ländern Lateinamerikas, undundund. Auf den ersten Blick fiel die unwahrscheinlich starke Beteiligung von Frauen auf, die sicher die Mehrheit der DemonstrantInnen stellte!

Zentrale Problem, die angesprochen wurden, waren: Privatisierung öffentlichen Eigentums, Rassismus, Gewalt gegen Frauen und natürlich der kalte Putsch gegen die PT-Regierung bzw. die Versuche, den nach wie vor extrem populären Expräsidenten Lula von den anstehenden Wahlen unter fadenscheinigen Vorwänden auszuschließen. "Fora Temer"- also weg mit dem aktuellen Putschpräsidenten - war der häufigste Sprechchor.

Mittwoch startet die inhaltliche Arbeit des WSF, das bis Samstag 17. März andauert. Im Anschluss an das WSF tritt dessen "Internationaler Rat" zusammen, um zu bilanzieren und die nächsten Schritte zu beraten.

    Weitere Berichte folgen.

      Mit solidarischen Grüßen

              Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

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