Why we need to talk about climate change when covering Hurricane Harvey - by Naomi Klein

Now is exactly the time to talk about climate change, and all the other systemic injustices -- from racial profiling to economic austerity -- that turn disasters like Harvey into human catastrophes.

Turn on the coverage of the Hurricane Harvey and the Houston flooding and you’ll hear lots of talk about how unprecedented this kind of rainfall is. How no one saw it coming so no one could adequately prepare.

What you will hear very little about is why these kind of unprecedented, record-breaking weather events are happening with such regularity that "record-breaking" has become a meteorological cliché. In other words, you won’t hear much, if any, talk about climate change.

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Venezuela zwischen den Fronten

Die Nachrichten aus dem erdölreichsten Land der Welt überschlagen sich dieser Tage. Sie zeichnen meist ein ziemlich undifferenziertes Bild eines Machtkampfes zwischen  dem rechtsgerichteten Parteienbündnis MUD („Tisch der Demokratischen Einheit“) und dem zum Diktator hochstilisierten, seit drei Jahren im Amt befindlichen Präsidenten Nicolas Maduro von der sozialistischen Partei (PSUV. Dass dieses teilweise blutig verlaufende  Ringen  die gesellschaftliche Spaltung immer tiefer erscheinen  lässt,  kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die meisten VenezolanerInnen für eine möglichst baldige politische Lösung des Konflikts aussprechen.

Von Leo Gabriel

Für  die Konfliktanalyse sind sowohl die historische Wurzeln zu berücksichtigen  als auch geopolitische Interessen, die gerade im Land mit den größten Erdölreserven der Welt bei der Zuspitzung des Konflikts eine wesentliche Rolle spielen. Venezuela stand am Beginn der so genannten „rosa Welle“ Lateinamerikas in den Nullerjahren, der Regierungsübernahme durch sozialdemokratisch bis sozialistisch orientierter Parteien.

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Greece: Refusing illegitimate debt – a struggle that unites. Lasst Griechenland endlich wieder Luft zum Atmen!

9 August by Eric Toussaint

Nearly two hundred people had gathered at the Dexameni open-air cinema (in the Kolonaki quarter) in Athens on Monday 17 July to hear a talk and see two documents produced in liaison with the CADTM. The activity was organized jointly by the Truth Committee on the Greek Public Debt and by the Justice Pour Tous association. An animated video entitled “The Greek debt, a European tragedy” (http://www.cadtm.org/The-Greek-debt-a-European-Tragedy,13733) was screened at the start of the event. The video, co-produced by the Les Productions du Pavé team in Liège and the CADTM, was enthusiastically applauded.

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Erschütternder Bericht über Razzien der libanesischen Armee auf syrische Flüchtlingscamps

Lebanon

Statement of condemnation and clarification by the Socialist Forum

Monday 17 July 2017, by Socialist Forum

Original auf Arabisch:

http://al-manshour.org/node/7520

his statement was issued by the Socialist Forum in Lebanon on 16 July 2017.

 

On Friday June 30th, 2017 at dawn, a faction of the Lebanese Army raided two Syrian refugee camps (Nawar and Qareiah) in the town of Arsal, in what was officially designated as a "preventive raid" in search of "terrorists" based in the camp. 

As a result, several people were killed, amongst them a child, and several soldiers were wounded due to a suicide bombing inside the camps. This was followed by the arrest of more than 350 Syrian refugees based on their alleged potential link to "terrorist” organizations. Soon after, photos of the detained held under inhumane conditions and subject to torture and humiliation, were circulated in the press. 

A few days later, on Tuesday, July 4, 2017, the army announced that four Syrians who had been arrested during the raids on the camps on Friday (June 30th) died in detention as a result of "chronic diseases and climatic conditions." However, the images that were circulated through social media channels clearly revealed bruises, wounds and the effects of torture on the bodies of the victims.

The Army’s statement about the circumstances that led to the death of the detainees was rendered even more dubious when they exerted pressure on the families of the victims to bury the bodies immediately, without the right to a coronary or forensic examination, access to lawyers, or even photographing the deceased. 

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Was bleibt: Zum Tod von Walter Kanelutti (1955-2017) - von Kurt Hofmann

11.07.2017

Wenn die tödliche Diagnose da ist, versagen alle Hilfskonstruktionen in der Kontaktaufnahme. Ein unbefangenes Gespräch miteinander ist nicht mehr möglich, wohl beidseitig, denn "es" steht immer dazwischen, auch wenn es tabuisiert wird, bleibt der Dialog ein "gebrochen durch". Der Ungerechtigkeit der Erkrankung folgt ("in bester Absicht") jene der Reduktion des Gesagten durch das "Wissen um".

Und nun, post mortem, die „Letzten Worte“? Ein vorhersehbares Ungenügen des „Nachrufenden“: Denn erneut ist hier eine Einschränkung (auf einen „Ausschnitt“ der erinnerten Person) unvermeidlich, dem Erinnerten und Behaupteten wird wohl jede/r dies Lesende ein Eigenes an Erinnerungen und Behauptungen entgegensetzen, naturgemäß.

Im Folgenden dennoch ein Versuch

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HAMBURG G 20: ZUR BILANZ DER GEGENAKTIVITÄTEN (5. und letzter Bericht)

Es ich unmöglich, daß ein einzelner eine "Gesamtbilanz" der Gegenaktivitäten in Hamburg macht. Meine Zeilen sind ein - bescheidener - Beitrag ZU solch einer - notwendigen - umfassenden Bilanz.

Die deutsche Regierung und der SPD-geführte Senat in Hamburg hatten alles unternommen, um die Proteste gegen den G 20 Gipfel ("Gipfel der Gier") möglichst klein zu halten: eine Unmenge an "Auflagen" (z.B für Protestcamps), Schikanen, Abdrehen von Buslinien, Zwangsurlaube, Aufforderung an die BewohnerInnen die die Stadt zu verlassen, Hetze in den mainstream-Medien und ein Maximum an Repressionskräften (20.000 - auch Leute von der WEGA aus Österreich!).

Trotzdem war in Hamburg irr viel los und es war geil, dabei gewesen zu sein. Eine griechische, in Hamburg lebende Genossin formulierte euphorisch: "Wir haben ein Stück Geschichte mitgeschrieben". Es gab eine Unmenge von Veranstaltungen, Gegenkongressen, Blockaden, sit-ins, ... und vor allem eine faszinierende, linke Demo am Samstag den 8. Juli mit 76.000( sic!) TelmehmerInnen!!! Zu einem Zeitpunkt, an dem weltweit Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit/ Rassismus, Abschottung, Aufrüstung, Kriege und die extreme Rechte in all ihren Schattierungen sich im Vormarsch befinden, wurde hier ein beindruckendes Zeichen gegen Kapitalismus/Imperialismus und für grenzenlose internationale Solidarität gesetzt.

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Hamburg G20 - Alternativengipfel 4. Bericht

Während der offizielle Gipfel mit einem unverbindlichem Wischi-Waschi-Text endete, gingen heute Samstag 8.Juli - genau gezählte - 76 000 Menschen gegen den G 20 Gipfel ("Gipfel des Grauens") auf die Straße.

Ein kilometerlanger Protestzug zog sich durch die Stadt: an der Spitze ein starker kurdischer Block, viele Frauenorganisationen, Gewerkschafter (u.a. Verdi, IG Metall, GEW), Friedensinitiativen, Attac und, und, und. Auch Autonome- Konfrontationen bleiben-im Gegensatz zur Nacht von  Freitag auf Samstag- aus.

Die Stimmung in der bunten Demo war entspannt, sie hatte klar einen linken Charakter. Typisch ein Transparent von kritischen MedizinerInnen: "Kapitalismus kann nicht geheilt - nur bekämpft werden".

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