WELTSOZIALFORUM IN TUNIS: DEBATTEN ÜBER GRIECHENLAND (2.Bericht)

WELTSOZIALFORUM IN TUNIS: DEBATTEN ÜBER GRIECHENLAND

Nach der Demonstration am Dienstag zum Bardo Museum, dem Ort des Terroranschlags vor kurzer Zeit, setzte heute Mittwoch den 25.März voll der inhaltliche  Arbeitsprozess des WSF ein. Auf dem riesigen Campus der El Manar Universität fanden in deren Räumlichkeiten und in zahlreichen Zelten den ganzen Tag ueber hunderte Konferenzen, Seminare und Arbeitskreise statt.

Eine der interessentesten Veranstaltungen war zweifelsohne diejenige mit dem Titel "Griechenland am Kreuzungspunkt: was steht für die sozialen Bewegungen auf der Tagesordnung?"

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Blockupy-Proteste gegen EZB-Zentrale in Frankfurt: „Ihr seid die wahren Vandalen… und die Bühne für euren Vandalismus ist der ganze Planet“

Angela Klein

Mit diesen Worten quittierte die Globalisierungskritikerin Naomi Klein auf der Blockupy-Kundgebung die medialen Bemühungen, die Massenproteste gegen die EZB wieder einmal hinter brennenden Autos ver­schwinden zu lassen. Deren Motive sind durchsichtig: Denn die Blockupy-Demonstration am 18. März war die bislang erfolgreichste.

Einige waren schon zwei Tage vorher angereist, um sich optimal darauf vorzubereiten, der EZB bei ihrer Eröffnungsfeier in die Suppe zu spucken. So standen am 18. März um 7 Uhr morgens 6.000 Blockiererinnen und Blockierer 10.000 Polizeibeamten gegenüber.

Die Blockadepunkte wurden sehr schnell von der Polizei geräumt, danach gab es wohl keine gemeinsame Strategie mehr. Während ein Großteil der Protestierenden in Spontandemos durch die Stadt zog, ergriffen andere die Gelegenheit, um Spuren der Verwüstung zu hinterlassen. Wer da alles mitgemischt hat, ist noch unklar, die Ziele der Brände und Entglasungsaktionen reichen von Polizeiautos über Banken, Supermärkte, aber auch Sparkassen und Bushaltestellen – öffentliche Einrichtungen, also genau das, was die Blockupy-Bewegung eigentlich verteidigt. Ultralinke Gruppen, die außerhalb des Blockadebündnisses stehen, hatten ihre Beteiligung angekündigt. Aber auch Nazigruppen sollen zu den Protesten aufgerufen haben. So neben­bei wurden ja auch ein türkischer Kiosk zerstört – eine Aktionen, die eindeutig keine linke Handschrift trägt. Selbst das Werk von Provokateuren mag man nicht ausschließen, wenn man bedenkt, dass der Angriff auf eine Polizeiwache von innen heraus gefilmt wurde, die Polizei aber nicht eingeschritten ist.

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Ukraine: Erklärung des Internationalen Komitees der IV. Internationale

1. Im Verlauf eines knappen Jahres sind mindestens 5000 Frauen und Männer (größtenteils ZivilistInnen) getötet
worden (wahrscheinlich sind noch ca. 2000 Soldaten hinzuzurechnen), mehr als 1,5 Millionen Menschen wurden
infolge des Krieges aus dem Donbass vertrieben. Sie mussten ihr Hab und Gut aufgeben – etwa die Hälfte
flüchtete nach Russland, die übrigen in verschiedene Gegenden der Ukraine.
Auf beiden Seiten der Front sind seitdem Millionen EinwohnerInnen in den östlichen Regionen der Ukraine
einer katastrophalen humanitären Katastrophe ausgesetzt und leben unter einem autoritären Regime des faktischen
Kriegsrechts, was praktisch jeglichen Widerstand des Volkes gegen die antisozialen Angriffe unmöglich
macht.

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WELTSOZIALFORUM IN TUNIS: Di. 24.3. ERÖFFNUNG MIT GROSSDEMONSTRATION

Dienstag  den 24.3. wird  in Tunis das Weltsozialforum (WSF)  mit einer Grossdemonstration eröffnet. Die Demo beginnt im Stadtzentrum und führt zum Bardo Museum, dem Ort des Terroranschlags vor kurzer Zeit.

Die OrganisatorInnen des WSF setzen damit ein bewusstes politisches Zeichen, sich durch den Terror der Dschihadisten nicht in die Knie zwingen zu lassen: ursprünglich war ein anderer Ort für die Abschlusskundgebung vorgesehen.

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FSM Tunis 2015: Communiqué zum Terror-Anschlag

Tunis, March13th, 2015.

After the terrorist attack today at the Bardo Museum, next to the National Assembly, the 2015 World Social Forum organizing committee declares that the Forum and all its activities are maintained.

Through this attack, terrorist groups attempted to undermine the democratic transition Tunisia and the region are currently experiencing while creating a climate of fear amongst citizens who aspire to freedom, democracy and pacific participation in establishing democracy.

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RIGA: JUBELKUNDGEBUNG FÜR DIE LETTISCHE-SS UND PHANTASIEVOLLE GEGENAKTION

RIGA: JUBELKUNDGEBUNG FÜR DIE LETTISCHE-SS UND PHANTASIEVOLLE GEGENAKTION

Montag den 16.März fand in Riga die übliche und üble Jubelkundgebung für die -freiwilligen!- lettischen SS-Verbände statt. Deren Verbände hatten im 2.Weltkrieg fürchterliche Verbrechen begangen und waren aktiv mitbeteiligt an den Morden von über 60.000 lettischen Juden und Jüdinnen.

Der von der offiziellen lettischen Politik orchestrierte Jubelmarsch von rund 2.500 Personnen (darunter u.a. etliche faschistische Glatzköpfe und SS-Veteranen aus Estland) nahm bei der Johanniskirche seinen Ausgang und führte bis zum Freiheitsdenkmal.

Kaum war die SS-Huldigungsveranstaltung vorbei, setzte eine phantasievolle Gegenaktion des "Lettischen Antifaschistischen Komitees" ein: mit Wasser, Besen und Spritzgeräten wurde der Platz vor dem Freiheitsdenkmal von dem braunen Dreck "desinfiziert". Am Ende der Aktion stellten wir uns mit großflächigen Photos, die die Verbrechen der Nazis und ihrer Schergen dokumentieren, vor das Freiheitsdenkmal und legten einen Kranz nieder, der an die Opfer der Nazis erinnert. Die Aktion fand enormes Medien-Interesse - gut 50 (auch internationale) JournalistInnen machten Photos, Filme und Interviews.

                        Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

Weltsozialforum in TUNIS 24.-28.März: Veranstaltungen des Austrian Social Forum, Prague Spring2, Friedensdialog ad Syrien

Salle TD 6 March 27th 11h30-14h

Is peace in Syria still possible ?
Austrian Social Forum (ASF)
AR
هو السلام في سوريا لا يزال ممكنا؟
FR
La paix en Syrie : est-ce encore possible ?
EN
Is peace in Syria still possible ?
ES
Paz en Siria: ¿es todavía posible?

La paix en Syrie : est-il encore possible ?

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Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND ": MORGEN Dienstag, 10. März um 19h Amerlinghaus

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND " ist  MORGEN Dienstag den 10. März um 19h  im Amerlinghaus Raum 3.

Vorgeschlagene Tagesordnung:

  • -       Einschätzung der aktuellen Lage (Karl)
  • -       Bericht über das 2.Vernetzungstreffen der deutschen (und österreichischen) Griechenland-Soli-Komitees in Köln 21./22. Februar (Hermann)
  • -       unsere nächsten konkreten Schritte (ev. auch in Amstetten/ St.Peter in der Au, Salzburg und Innsbruck Soli-Veranstaltungen )
  • -       Infos: u.a. WSF in Tunis 24.-28. (wer Interesse hat hinzufahren, möge sich bitte RASCH bei mir melden).- Wir werden in Tunis -gemeinsam mit anderen Solidaritätsgruppen - ein Griechenland-Seminar bestreiten!

                           Mit solidarischen Grüßen

                               Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

Normale: Hunger. Macht. Profite.

normale.at Newsletter März 2015

gesellschafts- und wirtschaftspolitische Filmvorführungen

 

+++ Hunger.Macht.Profite.7 im März/April 2015 +++

 

 

Schulvorstellungen:

+++ Junge Normale 2015 im Cinema Paradiso Baden und St. Pölten+++ Junge

+++ Normale 2015 bei Hunger.Macht.Profite.7 im Kino im Kesselhaus Krems

+++ +++ Junge Normale 2015 im wienXtra-cinemagic +++ Jakarta Disorder

+++ 23.-30.04.2015 +++

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Komitee "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND": Dienstag den 10. März, 19 Uhr Amerlinghaus

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" ist am Dienstag, den 10. März um 19 Uhr im Amerlinghaus Raum 3.

Tagesordnung (Vorschlag):

- Einschätzung der aktuellen Lage

- Bericht über das 2.Vernetzungstreffen der deutschen (und österreichischen) Griechenland-Soli-Komitees in Köln 21./22. Februar

- unsere nächsten konkreten Schritte (auch in Salzburg und Innsbruck sind Soli-Veranstaltungen ins Auge gefaßt)

- Infos: u.a. WSF in Tunis 24.-28. (wer Interesse hat hinzufahren, möge sich bitte RASCH bei mir melden).

                           Mit solidarischen Grüßen

                               Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

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