Ernst Piper ALFRED ROSENBERG. Hitlers Chefideologe

12 Jahre hat der Autor an diesem Buch gearbeitet. Das Ergebnis kann sich - mit einigen Abstrichen - sehen lassen. Die Person Rosenberg, des "Hohepriesters" des Nationalsozialismus und ab 1941 Minister für die besetzten Ostgebiete, rückt ebenso voll ins Bild wie das System der Nazis selbst.

Rosenberg hat sich vor dem Nürnberger Internationalen Gerichtshof, der ihn wegen seiner umfangreichen Verbrechen zum Tode verurteilte, aus der Verantwortung zu stehlen versucht: er sei "nur" Schriftsteller gewesen habe, von der Ermordung der Juden und JüdInnen habe er nichts gewußt, schon gar nicht daran mitgewirkt.

Tatsächlich war der Deutschbalte (im estischen Reval, heute Tallinn geboren) von der ersten Stunden bei den Nazis aktiv mit von der Partie. Nach seiner Emigration (wegen der Oktoberrevolution) wirkte er bereits in den Anfängen der Nazi-Bewegung in München. Er marschierte beim "Hitlerputsch" mit, wurde u. a. Herausgeber des "Völkischen Beobachter", verfaßte den "Mythus des 2O. Jahrhunderts", eine Art "philosophische "Grundlegung der braunen Barberei. Er gehörte zum engsten Nazi-Zirkel - auch wenn er bei zentralen politischen Posten oft nicht zum Zug kam (er verfehlte u. a. das Amt des Außenministers, nachdem er gierte). Als jedoch die Nazis den Krieg gegen die Sowjetuninon vom Zaun brachen, stieg er zu Ministerwürden auf.

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Sozialprogramme Griechenlands Schäuble und EU Dorn im Auge

Eurogruppe zieht Schlinge enger

von Paul Michel

Immer wieder mahnen Berlin, Frankfurt am Main und Brüssel «Reformmaßnahmen» von der griechischen Regierung an. Der Haken dabei: Sie meinen mit Reformen etwas anderes als die griechische Regierung. Sie wollen die Fortsetzung der gescheiterten Troika-Politik.Am 20.Februar erzwangen die Herren des großen Geldes von der griechischen Regierung weitreichende Zugeständnisse, die deren Handlungsspielraum beträchtlich einengen. Wer gehofft hatte, dass die griechische Regierung sich mit dem Kompromiss Zeit erkaufen konnte, sieht sich getäuscht. Und der Erfolg machte den Räuber nur gieriger.

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GREECE - A GOOD EXAMPLE WHAT IS ON THE AGENDA FOR THE LEFT TODAY (abstract for the WAPE conference in Johannesburg))

GREECE - A GOOD EXAMPLE WHAT IS ON THE AGENDA FOR THE LEFT TODAY 

1. Greece was in the last years the country in Europe where international capital and its political forces implemented fully its austerity programme- with all its horrible consequences: unemployment rate nearly 30 percent, youth unemployment 60 percent, destruction of the public health and education sector etc. This was done together with the big bourgeoisie in Greece the socialdemocratic Pasok (Papandreou) and the conservative Nea Demokratia (Samaras).

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Meldung der Anti-Kohle-Bewegung

Seit Dienstagmorgen, 4 Uhr, blockieren Aktivist_innen der Anti-Kohle-Bewegung die Gleise der Hambachbahn, die Braunkohle aus dem Tagebau Hambach zu den Kraftwerken  transportiert. Hierfür nutzen sie einen sogenannten Tripod, eine Konstruktion aus 3 Holzbalken, auf der oben, in mehreren Metern Höhe, ein_e Aktivist_in sitzt, um so eine Räumung zu erschweren. Mit ihren eigenen Körpern sorgen die Aktivist_innen so dafür, dass das Herzstück von RWEs Braunkohleförderung im Rheinland stillsteht. Damit leisten sie direkt Widerstand gegen die Zerstörung des Weltklimas und das Abholzen des jahrtausendealten Hambacher Forsts. "Solange der Wahnsinn weitergeht, werden wir immer wiederkommen, um durch unsere Körper und unsere Kraft die Leben zu schützen, die der fossile Kapitalismus zerstört!" heißt es in der Aktionserklärung.

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Nächster Treff des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND": Di. 21.4. 19 Uhr AMERLINGHAUS

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" ist

       Dienstag den 21.April 19h im Amerlinghaus - Raum 3.

Auf der Tagesordnung stehen :

- Aktuelle Lage in Griechenland (Alex)

- unsere nächsten Aktivitäten: Folder; 1.Mai-Stand am Ring (wahrscheinlich beim Burgtheater); Veranstaltungen - z.B. im "Werkl" (4.Mai)

        Mit solidarischen Grüßen

               Hermann Dworczak (0676/ 972 31 10)

Nächster Treff des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND": Di. 7.4. 19 Uhr Amerlinghaus

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" ist

       Dienstag den 7.April 19h im Amerlinghaus.

Auf der Tagesordnung stehen v.a.:

- Berichte über das WSF in Tunis

- unsere nächsten Aktivitäten: Folder; 1.Mai; Veranstaltungen

        Mit solidarischen Grüßen

               Hermann Dworczak (0676/ 972 31 10 )

„Die Waffen nieder“ – Diskussion über den Ukrainekonflikt auf dem Weltsozialforum

Ein ganz besonderer Workshop wurde in Tunis vom österreichischen Sozialforum und der Gruppe „Prague Spring II- Network against the far right“ veranstaltet. Es kamen Vertreter der Zivilgesellschaft aus dem Donbass und der Westukraine zusammen, um einen Dialog über Frieden und soziale Gerechtigkeit zu führen. Moderator Leo Gabriel vom ASF hob den „historischen Moment“ hervor, denn zum ersten Mal überhaupt seit Beginn des Krieges in der Ukraine kamen linke Aktivisten von beiden Seiten zusammen an einen Tisch. Bisherige Versuche waren an Visabestimmungen gescheitert. So musste man also nach Tunis reisen, um sich überhaupt Auge in Auge treffen zu können.

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WELTSOZIALFORUM IN TUNIS: DEBATTEN ÜBER GRIECHENLAND (2.Bericht)

WELTSOZIALFORUM IN TUNIS: DEBATTEN ÜBER GRIECHENLAND

Nach der Demonstration am Dienstag zum Bardo Museum, dem Ort des Terroranschlags vor kurzer Zeit, setzte heute Mittwoch den 25.März voll der inhaltliche  Arbeitsprozess des WSF ein. Auf dem riesigen Campus der El Manar Universität fanden in deren Räumlichkeiten und in zahlreichen Zelten den ganzen Tag ueber hunderte Konferenzen, Seminare und Arbeitskreise statt.

Eine der interessentesten Veranstaltungen war zweifelsohne diejenige mit dem Titel "Griechenland am Kreuzungspunkt: was steht für die sozialen Bewegungen auf der Tagesordnung?"

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Blockupy-Proteste gegen EZB-Zentrale in Frankfurt: „Ihr seid die wahren Vandalen… und die Bühne für euren Vandalismus ist der ganze Planet“

Angela Klein

Mit diesen Worten quittierte die Globalisierungskritikerin Naomi Klein auf der Blockupy-Kundgebung die medialen Bemühungen, die Massenproteste gegen die EZB wieder einmal hinter brennenden Autos ver­schwinden zu lassen. Deren Motive sind durchsichtig: Denn die Blockupy-Demonstration am 18. März war die bislang erfolgreichste.

Einige waren schon zwei Tage vorher angereist, um sich optimal darauf vorzubereiten, der EZB bei ihrer Eröffnungsfeier in die Suppe zu spucken. So standen am 18. März um 7 Uhr morgens 6.000 Blockiererinnen und Blockierer 10.000 Polizeibeamten gegenüber.

Die Blockadepunkte wurden sehr schnell von der Polizei geräumt, danach gab es wohl keine gemeinsame Strategie mehr. Während ein Großteil der Protestierenden in Spontandemos durch die Stadt zog, ergriffen andere die Gelegenheit, um Spuren der Verwüstung zu hinterlassen. Wer da alles mitgemischt hat, ist noch unklar, die Ziele der Brände und Entglasungsaktionen reichen von Polizeiautos über Banken, Supermärkte, aber auch Sparkassen und Bushaltestellen – öffentliche Einrichtungen, also genau das, was die Blockupy-Bewegung eigentlich verteidigt. Ultralinke Gruppen, die außerhalb des Blockadebündnisses stehen, hatten ihre Beteiligung angekündigt. Aber auch Nazigruppen sollen zu den Protesten aufgerufen haben. So neben­bei wurden ja auch ein türkischer Kiosk zerstört – eine Aktionen, die eindeutig keine linke Handschrift trägt. Selbst das Werk von Provokateuren mag man nicht ausschließen, wenn man bedenkt, dass der Angriff auf eine Polizeiwache von innen heraus gefilmt wurde, die Polizei aber nicht eingeschritten ist.

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