SEMINAR: DIE LINKE IN GRIECHENLAND, SA, 29. Nov. 10-17 Uhr Amerlinghaus

Um die dramatischen Ereignisse in Griechenland zu verstehen, ist es notwendig, sich auch eingehend mit der griechichischen Linken und ihrer Geschichte zu beschäftigen.

Mit unserem Seminar möchten wir dazu einen Beitrag leisten.

Vier thematische Schwerpunkte wird es geben:

- Sozialdemokratie und ihr Niedergang

- Geschichte der kommunistischen Bewegung

- Entstehung von Syriza und ihre aktuelle Politik

- außerparlamentarische Linke

Samstag 29. November 10-17 Uhr Amerlinghaus 1070 Wien Stiftgasse / Galerie 10-17h


Das Seminar wird vom Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" und labournet-austria gestaltet.

Kontakt: Hermann Dworczak  (0676 / 972 31 10)

Nächstes Weltsozialforum findet vom 24.-28. März in Tunis statt

zur StartseiteDas nächste Weltsozialforum (WSF) findet  24.-28. März in TUNIS statt. Fast unnütz zu sagen, daß ihm in der aktuellen angespannten weltpolitischen Lage ganz besondere Bedeutung zukommt.

Das Austrian Social Forum (ASF), das Teil des WSF ist, wird VOLL für Tunis mobilisieren!

Ich hab als erstes 2 Veranstaltungen angemeldet - zu Griechenland und Ukraine.

    InteressentInnen für das WSF mögen sich so bald als möglich bei mir melden.

        Mit solidarischen Grüßen

                     Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

Ergebnisse der Beratung des Internationalen Rates auf seiner Tagung vom 16. bis 18. Dezember 2013 in Casablanca / Marokko

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"SOLIDARITÄT MIT DER BEVÖLKERUNG DER UKRAINE" Diskussions-Veranstaltung Di. 9. 12. 19h AMERLINGHAUS

Bereits auf der Friedenkonferenz im Frühjahr in Sarajewo wurde ins Auge gefaßt, um den 10.Dezember herum EUROPAWEIT Solidaritätsaktionen mit der Bevölkerung der Ukraine durchzuführen. In Österreich findet deshalb am Dienstag den 9. Dezember im Amerlinghaus (Raum 4) um 19h  eine Diskussions-Veranstaltung mit einem politisch breiten Spektrum statt.

             MIt solidarischen Grüßen

                      Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

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Eine kleine , aber politisch wichtige Solidaritäts-Aktion mit der Bevölkerung in der Ukraine fand am österreichischen Nationalfeiertag (26.10.) in Wien vor dem Republik-Denkmal statt.

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"DANTONS TOD" IM BURGTHEATER- WIE AUS EINEM REVOLUTIONSDRAMA EIN PSEUDOEXISTEZIALISTISCHER SCHMONZES WIRD

Etwas entfernt von der politischen Tagesarbeit wollte ich mir einen interessanten Theaterabend geben. Büchners "Dantons Tod", schien mir dafür mehr als geeignet. Ich erlebte eine fundamentale Enttäuschung. Unter der Hand des Regisseurs geriet das Stück, das sich sehr dicht mit der französischen Revolution 1789 auseinandersetzt, zu einem "allgemeinmenschlichen" Aufguß.

"Dantons Tod" hatte mich im Gymnasium fasziniert, auch als ich - vor diversen Sozialwissenschaften - Theaterwissenschaft studierte, um Regisseur zu werden. Das Stück handelt - durchaus differenziert - am Höhepunkt des "terreurs". Die kleinbürgerlichen Jakobiner versuchen mit "Tugendterror" das Revolutionsschiff zu steuern: nachdem sie ihre "linken" Kritiker ausgschaltet haben, geht es nun den "Gemäßigten" an den Kragen - also auch Danton, der dem Wüten der Guillotine ein Ende bereiten will.

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Rezension: Michael Pröbstling UKRAINE BETWEEN US/ EU AND RUSSIAN IMPERIALISM

Wer des Englischen mächtig ist, erfährt in der Broschüre eine Menge über den Konflikt/ Krieg in der Ukraine- vor allem über die Vorgänge und Strukturen im Osten des Landes.

Nach wie vor herrscht in breiten Teilen der Linken hinsichtlich der Ukraine Uninformiertheit, Unsicherheit oder Denken  in \"Lager\"kategorien vor. Nicht wenige Debatten erschöpfen sich in Schwarz-Weiß-Zuweisungen wie \"alle auf dem Maidan waren Rechte, wenn nicht Faschisten\" bzw. im Osten des Landes sind alle \"Agenten Putins\". Michael Pröbstings Analyse hebt sich wohltuend von solcher Kurzsichtigkeit ab.


 

Zurecht wird die Yanukowich-Regierung als Repräsentation der \"Interessen einer reaktionären Gruppe von Oligarchen mit pro-russischer Orientierung\" (S.4) charakterisiert. Andererseits wird gut der Prozeß der Formierung des Protests im Osten des Landes gegen die rechte, neoliberale \"Übergangsregierung\" in Kiew  und ihren Krieg gegen des Donbass dokumentiert.

Gezeigt wird, wie der westliche Imperialismus und der Imperialismus Rußlands vielfältig intervenieren, um ihre jeweiligen \"claims\" abzustecken. Die Broschüre legt dar, wie legitim der Widerstand im Osten war und ist, aber er schildert ihn in keiner Weise blauäugig. Vielmehr wird gezeigt, daß von Anfang im Donbass \"Kreml-Vertraute\",  grußrussische Chauvinisten  und Rechtsextremisten kräftig mitmischten und heute klar die Oberhand haben!

Auch die geopolitischen Passagen der Broschüre sind differenziert. Nach einer Charakterisierung der verschiedenen imperialistischen Fraktionen in Rußland (z.B. der einflußreichen \"Eurasier\") heißt es hinsichtlich der dominanten Putin-Gruppierung: \"Moskau wollte nicht die Donbass-Region annektieren, sondern eher die Aufstände als Instrumente gebrauchen, um auf das neue Regime in Kiew Druck auszuüben und einen vorteilhaften deal in ihren bilateralen Beziehungen zu erreichen\" (S.16).

Zwei solidarisch kritische Anmerkungen erscheinen mir notwendig. Ich hätte mir gewünscht, daß die Ereignisse auf dem Maidan mit der gleichen prozeßhaften Methode dargestellt werden wie die Vorgänge im Donbass. Am Maidan fand SCHLIESSLICH  eine \"politische Enteignung\" der Bewegung statt. Demgegenüber heißt es im Text lapidar: diese Bewegung \"entstand vom Anfang an als eine Bewegung, die ein reaktionäres Ziel unterstützte (Beitritt zur EU)\" (S.4) . Wichtige Faktoren, wie etwa die mehr als 5.000 (sic!) Kämpfe, die es in der Ukraine 2013 gegeben hatt und die auf dem Maidan ebenfalls ihren Ausdruck fanden (es gab sogar marxistische Schulungen), werden so ausgeblendet.

So richtig der abschließende Forderungskatalog der Broschüre auch ist (S.24), so sehr erscheint er mir zu linear aus dem \"revolutionär-marxistischen Handgepäck\" abgeleitet zu sein. Es fehlen die nächsten Schritte, damit er Wirklichkeit wird: Wiederherstellen einer gemeinsamen Gesprächsbasis der ukrainischen Linken (sie redet derzeit nicht einmal miteinander!); \"Friedenskonferenzen\"; internationale Aktionstage; Ausarbeitung eines (Übergangs)programms \"von unten\", das den Oligarchen und dem jeweiligen Imperialismus konkret die Stirn bietet.

          Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

 

Michael Pröbsting Ukraine between US/ EU and Russian Imperialism

 

Revolutionary Communism No.28 November 2014, Vienna. 31 Seiten, 5 Euro.

KOMITEE SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND: TREFFEN Di.11.11. 19 Uhr AMERLINGHAUS/GRIECHENLAND - SEMINAR im Amerlinghaus Sa.29.11. 10-17h / Galerie

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen unseres Komitees ist Di. 11.11. 19 Uhr im Amerlinghaus.

Tagesordnung:  

-       Planung unseres Seminars zur Linken in Griechenland (s.u.) UND Mobilisierung dafür

-       Bericht von dem AUSGEZEICHNETEN Treffen der Griechenland-Komitees in der BRD und Österreich am 2.11. in Hamburg (Hermann): rund 40 AktivistInnen - u.a. aus Hamburg, Bremen, Köln, Berlin, Schwäbisch Hall, München, Wien.; ein zweites Treffen ist für Februar geplant; ein europäisches Treffen (!) wurde angedacht.

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Ein Spiel mit dem Feuer. Die Ukraine, Russland und der Westen. Peter Strutynski (Hg.) - Rezension

EIN SPIEL MIT DEM FEUER (Hg. Peter Strutynski)

Das  Buch bietet interessante Einblicke und Informationen, läßt jedoch wichtige Bereiche - wie die  Herrschaft der Oligarchen - ziemlich unbeleuchtet. Pikanterweise kommt in dem von Linken geschriebenen Buch die - sicher kleine - ukrainische  Linke  kaum vor. Die Meriten des Buches liegen v.a. darin detailliert zu zeigen, was die westlichen Interessen an der Ukraine sind; wie an allen Ecken und Enden schamlos interveniert wird; wie der Vormarsch der Nato nach der Wende 1989 über die Bühne geht; was eine Assoziierung der ökonomisch wackeligen Ukraine an die EU bedeutet.  Und diese imperialistische Expansion in den Osten wird  begleitet von einem gigantischen manipulativen Medienapparat. 

Leider hat`s sich damit auch schon weitgehend. Der Herausgeber, der bekannte deutsche  Friedensaktivist Peter Strutynski sagt selbst, was die Crux des Buches ist: "...die landes- oder kulturgeschichtlichen Aspekte mögen vielleicht zu kurz kommen "(S.17).

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Ukraine-Solidaritäts- Kundgebung am Nationalfeiertag vor dem REPUBLIK-DENKMAL

Eine kleine , aber politisch wichtige Solidaritäts-Aktion mit der Bevölkerung in der Ukraine fand am österreichischen Nationalfeiertag (26. Okt.) in Wien vor dem Republik-Denkmal statt.

Organisiert wurde sie von einer Aktionseinheit linker Gruppierungen. Die zentralen Losungungen der Kundgebung waren:    

  • Frieden und soziale Gerechtigkeit in der Ukraine
  • Solidarität mit der Bevölkerung des Donbass
  • Gegen jegliche ausländische Einmischung
  • Für aktive Neutralitätspolitik Österreichs

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Michel Warschawsky über die israelische Friedensbewegung: Die Ruinen von Gaza haben meinen Optimismus begraben.

Referat von Michel Warschawsky in Graz vom 17. Oktober

DIE KOLONIALISIERUNG

Der Zionismus -entstanden am Ende des19.Jahrhunderts - ist eine Bewegung, die darauf abzielt, in Palästina einen jüdischen Staat durch die Kolonialisierung des Territoriums und die Vertreibung der einheimischen Bevölkerung, zu schaffen.

Nach drei Jahrzehnten eines Konfliktes zwischen der jüdischen Kolonialbewegung und der arabischen Bevölkerung auf niedrigem Niveau, beschließt die UNO im Jahre 1947 Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufzuteilen.. Der arabische Staat hat nie das Licht der Welt erblickt. Die Schaffung des israelischen Staates ermöglichte es, das Land der Vertriebenen bzw. in arabische Länder Geflohenen zu vereinnahmen und es wird zum Eigentum der jüdischen Landwirtschaftssiedler. Die in Israel verbliebene palästinensische Minderheit wird Opfer eines internen Kolonialismus, der aus Enteignungen, struktureller Diskriminierung und Unterdrückung besteht.

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Kundgebung: So., 26. Okt. vor dem REPUBLIK-DENKMAL 10:30 - 11.30 Uhr

"Solidarität mit der Bevölkerung der Ukraine"

Kundgebung vor dem REPUBLIK-DENKMAL

Sonntag, 26. Oktober 10:30 – 11:30 Uhr

Unsere Losungen:

  • Frieden und soziale Gerechtigkeit in der Ukraine
  • Solidarität mit der Bevölkerung des Donbass
  • Gegen jegliche ausländische Einmischung
  • Für aktive Neutralitätspolitik Österreichs

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