Berlin: Israelis organisierten am Mittwoch eine Demonstration gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete

Weckruf für die deutsche Linke

Berlin: Israelis organisierten am Mittwoch eine Demonstration gegen die Besetzung palästinensischer Gebiete

Claudia Wrobel

Das Sprachengewirr auf dem Heinrichplatz in Berlin-Kreuzberg war am Mittwoch abend unüberhörbar. Dies bezeugte, daß Menschen vieler verschiedener Nationalitäten einem Aufruf in der Hauptstadt lebender Israelis zu einer Demonstration gegen den Angriff auf den Gazastreifen gefolgt waren. Diese habe laut Aufruf das Ziel, »als israelische Staatsbürger ihre Bedenken und Opposition zum Gaza-Angriff, des erschreckenden Verlusts an Menschenleben, der Zerstörung in Gaza, aber auch der Angst und Sorge um ihre Familien in Israel zu äußern«. Die Kundgebung wurde begleitet von Menschen, die Schilder mit Aufschriften in englisch, deutsch, hebräisch und arabisch trugen: »Bekämpft Antisemitismus – befreit Gaza« oder »Ich habe einen Traum: gleiche Rechte für Palästinenser und Juden«.

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Israel-Palästina - Wen interessiert`s ?

Israel-Palästina - Wen interessiert es?

Noch immer wird die Begründung des einseitigen totalen Krieges Israels gegen Gaza – einem von Israel zu Land, aus der  Luft und zu Wasser belagerten Freiluftgefängnis - der legitim gewählten Hamas bzw. ihrem militärischen Flügel zugerechnet, die die 3 Talmudschüler Anfang Juni im Westjordanland ermordet haben soll.

„Inzwischen hat Polizeisprecher Micky Rosenfeld gegenüber der BBC eingeräumt, dass die Täter ohne Wissen der Hamas-Führung auf eigene Faust gehandelt hatten. In der aktuellen Kriegsberichterstattung in Israel ist dieses Eingeständnis bislang aber fast komplett untergegangen“ (spiegel.de 28.Juli, http://derstandard.at/2000003644291/BBC-Journalist-Hamas-Fuehrung-wusste-nicht-von-Mord-an-Jugendlichen) .Und im Rest der Welt? Auch kein Zufall.

Wen hat es interessiert, dass es nicht stimmte, als G.W. Bush einen katastrophalen Krieg gegen Saddam Hussein mit dem Vorwand begann, dieser Diktator habe Massenvernichtungswaffen und sei eine Bedrohung für die Menschheit? Die größten Presseagenturen haben es hinausposaunt und die vorherrschenden Medien haben rund um die Welt kritiklos eingestimmt und die größten Antikriegsdemonstrationen der Geschichte ausgeblendet.

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Komitee "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" - Termine

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnnen!

Die nächsten Termine unseres Komitees sind:

  •  Di. 26. August 19h Amerlinghaus
  •  Sa. 30. August Diskussions-Veranstaltung am Volksstimme-Fest 17h (beim Stand der RKOB)
  •  Di. 9. September 19h Amerlinghaus

Im Herbst/ Winter planen wir ein Seminar im Amerlinghaus über die griechische Linke.

       Mit solidarischen Grüßen

                     Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

Reiner Stach KAFKA. Die Jahre der Entscheidungen (Rezension)

Ein kurzer Prag-Aufenthalt bewog mich, mich erneut mit Kafka auseinanderzusetzen. Ich las wiedermal den "Prozeß", wollte mehr über dessen Entstehungsprozeß wissen und landete bei Stachs Kafka-Biographie.
  
Stachs methodischer Ansatz besteht darin, sich auf die "Jahre der Entscheidungen" zu konzentrieren. Auf die Jahre 1910-1915, in denen "in rascher Folge alle Weichen gestellt (werden), die Kafkas weiteren Weg bis zum Ende bestimmen werden" (Einband-Text). Diese Konzentration hat auf den ersten Blick einiges für sich. Tatsächlich fallen in diese Jahre Schlüssel-Werke wie "Das Urteil", "Die Verwandlung", "Der Verschollene" (später von Max Brod unter dem Titel "Amerika" herausgegeben)  und "Der Prozeß".  In diesen Jahren kommt es auch zu der mehr als verwickelten "Beziehung" zu Felicitas Bauer, die Stach in all seinen Einzelheiten ausleuchtet. Klar wird, wie prägend diese -gescheiterte- Begegnung für das Leben und das Schaffen Kafkas war.

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Wegen Solidarität mit Palästinensern: Affront gegen Landesvorstand der Linken

»Affront gegen Landesvorstand der Linken«

Dirk Bredow

Eigene Genossen machen Front gegen Linke-Politiker in NRW wegen Solidarität mit Palästinensern. Ein Gespräch mit Jürgen Aust

Jürgen Aust ist Mitglied des Landesvorstandes der nordrhein-westfälischen Linkspartei

Am Freitag abend haben mehrere tausend Menschen in Essen und Köln für eine friedliche Lösung des Nahostkonflikts demonstriert. Die Proteste waren maßgeblich vom Linke-Landesverband und der Linksjugend organisiert worden. Was waren die Beweggründe?

Wir hatten als Landesvorstand bereits vor einer Woche eine Erklärung veröffentlicht, mit der wir die Bombardierung Gazas entschieden verurteilt und zu einem sofortigen Stopp aller Kampfhandlungen aufgerufen haben. Gleichzeitig hatten wir erklärt, daß wir Proteste und Kundgebungen gegen den Krieg und für eine friedliche Lösung des Nahost-Konfliktes unterstützen. Die Linke versteht sich nicht zuletzt aufgrund ihres Erfurter Programms als eine Partei, die Krieg als Mittel der Politik verurteilt. Deshalb war es für uns eine Selbstverständlichkeit, auch den erneuten militärischen Überfall auf Gaza zu verurteilen und gegen ihn zu protestieren. Bekanntlich hatte das israelische Militär bereits 2008/2009 Gaza bombardiert und eine hohe Zahl von Toten und verletzten Menschen verursacht. Bereits dieser Krieg hat die Lage weiter verschärft. Israels Regierung sollte endlich begreifen, daß der Konflikt nicht militärisch zu lösen ist.

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Nächster Treff des Komitees 'Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" Di.22.7. 19 Uhr Amerlinghaus

Liebe GenossInnen!

Unser nächstes Treffen ist am Di. den 22. Juli um 19 Uhr im Amerlinghaus. Wir sollten uns überlegen, welches Info-Material wir noch während des Sommers produzieren und unsere Veranstaltung auf dem Volksstimme-Fest andiskutieren.

      Mit solidarischen Grüßen

          Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

UKRAINE- Veranstaltung Di. 29.Juli 19,30h in VILLACH im "KREML"

UKRAINE- EIN BÜNDEL VON WIDERSPRÜCHEN

Schwarz-Weiss-Denken ist allgemein nicht zielführend. Im speziellen Fall der Ukraine noch viel weniger. Die aktullen Konflikte und kriegerischen Auseinandersetzungen sind das Resultat eines Bündels von Widersprüchen, die es in ihrer Komplexheit darzustellen gilt.

Weder war die Mehrheit der TeilnehmerInnen auf dem Maidan "Faschisten", noch sind sämtliche AkteurInnen im Osten der Ukraine "Agenten Putins". Die Konflikte haben landesinterne wie externe Ursachen (die gegensätzlichen geopolitischen Interessen der EU, der NATO und der USA bzw. Russlands).

Hermann Dworczak war in den letzten Jahren mehrmals in der Ukraine und nahm 2014 an drei Konferenzen teil, die sich den Problemen der Ukraine widmeten: Ende Februar im Europäischen Parlament (organisiert von der Europäischen Linkspartei)  und jetzt im Juli in Russland bzw. auf der -annektierten- Krim. Er wird von seinen Eindrücken berichten.

UKRAINE- Veranstaltung Di. 29.Juli  19,30h in VILLACH im "KREML"

Ukraine: Volksbewegung und Imperialismen (Erklärung IV. Internationale)

Diese Resolution ist am 8. Juni 2014 bei einer Enthaltung vom Exekutivbüro der IV. Internationale angenommen worden. Büro der IV. Internationale

Die sehr tiefe politische Krise, die die Ukraine seit November 2013 durchmacht, ist durchaus noch nicht zu Ende. In diesem Land ist der Prozess der Bildung einer Nation nach einer sehr langen nationalen (im wesentlichen polnischen und russischen) Unterdrückung nicht abgeschlossen, der Nationalstaat ist schwach ausgeprägt. Das gilt umso mehr, als das Land zur Geisel des russischen imperialistischen Drucks auf der einen und dem der euro-atlantischen Mächte auf der anderen Seite geworden und dem gesellschaftlich zersetzenden Charakter des Neoliberalismus ausgesetzt ist.

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Griechenland Solikomitee - nächstes Treffen Di., 22. Juli 19 Uhr Amerlinghaus

Liebe GenossInnen!

Unser nächstes Treffen ist am Di. den 22. Juli um 19h im Amerlinghaus. Wir sollten uns überlegen, welches Info-Material wir noch während des Sommers produzieren und unsere Veranstaltung auf dem Volksstimme-Fest andiskutieren.

      Mit solidarischen Grüssen

          Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10 )

Positionspapier zur Intensivierung der „Freihandels“-Kampagne (ATTAC-München)

Positionspapier zur Intensivierung der „Freihandels“-Kampagne

von ATTAC München, 24.06.14

Die Globalisierungskritik von Attac darf sich nicht auf die Transatlantische Handels- und Investitions­partnerschaft (TTIP) beschränken, sondern ist weit grundsätzlicher anzulegen. Das TTIP-Abkommen ist im Zusammenhang zu sehen mit dem zwischen der EU und Kanada aus­gehandelten Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA) sowie mit dem in Ver­handlungen befindliche Trade in Services Agreement (TiSA) von 23 Mitgliedstaaten der WTO mit der EU.  Das CETA kommt in der derzeitigen Medienberichterstattung noch immer zu kurz, so dass es der Mehrheit der Bevölkerung immer noch weitgehend unbekannt ist. TiSA ist noch weit weniger bekannt.

Gemeinsames, von der EU-Kommission offen erklärtes Ziel ist die Kommerzialisierung (Marktöff­nung) der noch nicht privatisierten Wirtschafts- und Rechtsordnung. Angestrebt werden u.a. die Unumkehrbarkeit der Abkommen, die Marktöffnung bei öffentlicher Daseinsvorsorge und im Bildungswesen, die Harmonisierung von Umwelt- und anderer Standards im Verbraucher­schutz, das Verbot stärkerer Umweltschutz- und anderer Auflagen, das Verbot der Re-Kommu­nalisierung und die Ausweitung eines parallelen Rechtssystems.

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