Ukraine - 10 Thesen

UKRAINE - 10 THESEN

  1. Das Janukowitsch-Regime war autoritär, repressiv, es lancierte einen "Krieg gegen die Armen". Nicht einmal für die Opfer der Tschernobyl-Katastrophe trug es ausreichend Sorge .

  Die Rebellion gegen dieses Regime war somit völlig OK !

2. Der Charakter der Bewegung gegen die Janokowitsch-Regierung war sehr komplex. Neben dem Protest gegen ihre antidemokratische Ausrichtung gab es jede Menge Illusionen in die EU, nationalistische Positionen etc. Linke Organisationen waren auf dem Maidan präsent - aber nur mit schwachen Kräften.

3. Je mehr die Janukowitsch-Regierung repressive Massnahmen gegen die DemonstrantInnen ergriff, umso mehr konnten extrem rechte und offen faschistische Kräfte an Boden gewinnen.

4. Der Charakter der neuen "Übergangs"regierung ist bürgerlich, neoliberal, mit stark nationalistischem Einschlag  - sogar die faschistische Partei "Swoboda" ist Teil dieser Regierung!

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Vietnam: Erste Eindrücke

Wie jedes Jahr nehme ich an der Jahreskonferenz der "World Association for Political Economy" (WAPE) teil. Heuer findet sie in Hanoi statt. Eine wunderbare Gelegenheit - endlich! - das Land kennenzulernen, dessen Befreiungskampf für meine politische Prägung eine Schlüsselstellung einnahm.

Das Thema der WAPE-Konferenz (24./25.Mai) ist "Growth, Development and Social Justice". Ich werde am Sonntag darüber referieren, dass der (neoliberale) Kapitalismus nicht imstande ist, nachhaltiges Wachstum zu schaffen - geschweige denn "soziale Gerechtigkeit". Und welche strategischen Schlussfolgerungen die Linke daraus ziehen sollte. Josef Baum wird ebenfalls das Wort ergreifen. Da es erst am Samstag richtig losgeht, benütze ich die Zeit, um mich der Lage  in Vietnam und dem Leben der Menschen vertraut zu machen.

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UKRAINE - 10 THESES

 

 1. The Janukowitsch-regime was authoritarian, repressive, it launched "a war against the poor". Not even for the  victims of the Tschernobyl-desaster it took care. So the rebellion against it was OK!

2. The character of the movement against the Janokowitsch-government was very complex. Beside the protest against its antidemocratic character there were a lot of  illusions in the EU, nationalistic positions etc. Left organisations were present at Maidan but with weak forces.

3. The more the Janukowitsch-government used repressive measaures against the demonstrators the more extreme right and open fascist forces could
gain ground.

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Komitee"SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND": nächster Treff Di., 3.Juni 19h AMERLINGHAUS

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Unser nächstes Treffen ist am Di. den 3., Juni um 19h im Amerlinghaus.

Wir werden den Ausgang der EU-Wahlen (in Griechenland) debattieren.

Erich D. ist in Kontakt mit dem "Werkl" im Goethe-Hof. Wir planen dort im Juni eine Info- Veranstaltung: Lage in Griechenland nach den Wahlen; nächsten Schritte in der -internationalen- Solidarität.

                              Mit solidarischen Grüßen

                                Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

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Kerstin S. Jobst GESCHICHTE DER UKRAINE

Jobst, Kerstin S.: Geschichte der UkraineWeder war die Mehrheit derjenigen, die am Maidan-Platz demonstrierte, "Faschisten", noch gibt es den geringsten Anlass, die jeweiligen imperialistischen Interessen der EU, der USA oder Rußlands außer Acht zu lassen. Und ebensowenig kann die Gefahr von (extrem) rechts in der heutigen Ukraine heruntergespielt werden. Zu verstehen sind die aktuellen Vorgänge in der Ukraine nur, wenn man/ frau ihren geschichtlichen Vorlauf kennt. Das vorliegende Buch gibt einen ersten, guten Einblick.

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Komitee"SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND": nächster Treff Di. 6.Mai 18h (!!) AMERLINGHAUS

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Nach unserem gelungenen Auftritt beim Fackelzug der JungsozialistInnen und dem Info-Tisch vor dem Burgtheater am 1.Mai treffen wir und am Di. den 6. Mai um 18(!! ) im Amerlinghaus. Deswegen bereits um 18h, weil die "Plattform gegen den 12-Stunden-Tag" um 19h -ebenfalls im Amerlinghaus- eine Veranstaltung macht und wir dort natürlich hingehen werden!

Wir sollten bei unserem Treffen  vor allem darüber diskutieren, welche "Aktion" wir noch vor dem "Sommerloch" ins Auge fassen: ev. Straßentheater; Protestaktion vor der griech. Botschaft gegen anstehende politische Prozesse;...

Selbstredend werden wir den Ausgang der EU-Wahlen am 25. Mai debattieren und Material dazu herausgeben.

                              Mit solidarischen Grüßen

                                Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

1.MAI: SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND

1.MAI: SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND

Der 1. Mai ist der Kampftag der ArbeiterInnenklasse- der Beschäftigten, wie derjenigen, denen das Kapital selbst das lausige Ausbeutungsverhältnis verweigert.

Der 1. Mai ist auch der Tag der internationalen Solidarität. Über trennende Ländergrenzen hinweg wird gezeigt, dass es einen gemeinsamen Feind, den Kapitalismus, gibt. Und dass eine andere, bessere Welt möglich und notwendig ist.

Ein besonderes Augenmerk gilt gegenwärtig der Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland. Dort hat sich das internationale Kapital eine Art Exerzierfeld geschaffen, um zu testen, wie weit es mit seiner aggressiven, neoliberalen Politik gehen kann. Da werden Löhne gekürzt, massiv Arbeitsplätze vernichtet (offiziell 28 Prozent Arbeitslosigkeit!), einer ganzen Generation die Zukunft vorenthalten (Jugendarbeitslosigkeit: 60 Prozent!!),  das öffentliche Gesundheitssystem demoliert, der staatliche Rundfunk geschlossen, Gewerkschaftsrechte zusammengestrichen und und und. Diese bewusst herbeigeführte soziale  Katastrophe hat auch zum Aufstieg der - mit nationaler und sozialer Demagogie agierenden - Neonazi-Partei "Goldene Morgenröte" geführt.

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Dagmar Ploetz GABRIEL GARCIA MARQUEZ (Rezension)

Wem der Tod von Marquez genauso unter die Haut gegangen ist wie mir und sich - erneut - einen Überblick über sein Leben und seine literarische Produktion verschaffen will, kann dies mit der knapp gehaltenen Biographie von Dagmar Ploetz tun.

Die RoRoRo-Monographie schildert den Entwicklungsprozeß von Marquez vom verbummelten Jus-Studenten zum Schriftsteller- gegen den anhaltenden Widerstand seiner Eltern. Marquez schrieb unter großen Entbehrungen - und lehnt in der Folge jegliche Idealisierung von "HungerkünstlerInnen" ab. Bei den "Gelegenheitsdichtern", die ihre Werke dem Arbeitsalltag abringen, entsteht ihm zufolge eine "Literatur müder Schriftsteller"(S.63).

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DER GROSSE MARQUEZ IST TOT

Mit Schrecken und Trauer erfuhr ich heute in der Früh vom Tod von Gabriel Garcia  Marquez. Neben und ergänzend zu meiner politischen Tätigkeit habe ich - wie viele Linke-  die meisten seiner Bücher Romane, Erzählungen und Reportagen gelesen-  um nicht zu sagen verschlungen. Der Kürze halber möchte ich hier nur erwähnen: Hundert  Jahre Einsamkeit;  Die Liebe in Zeiten der Cholera; Der Herbst des Patriarchen; Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt; Chronik eines angekündigten Todes oder seinen - gegen den Strich gebürsteten - Bolivar-Roman.

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SPANNENDES SEMINAR IN BRÜSSEL: "UKRAINISCHE KRISE: GEFAHREN UND CHANCEN"

Komplexe Fragen bedürfen einer umfassenden, differenzierten Antwort. Weder sind alle, die gegen das autoritäre und korrupte Janukowitsch- Regime auftraten, "Faschisten", noch kann die Gefahr von rechts in der Ukraine heruntergespielt werden. Und ebensowenig gibt es den geringsten Anlaß, die neoimperialistischen Aspirationen von Putin & Co zu verdecken. Eine ausgezeichnete Konferenz am  27.Februar in Brüssel hatte all diese Fragen zum Thema.

Organisiert  wurde das Seminar von der "Postglobalization Initiative" in Koordination mit dem "Institut for Globalization Studies und Social Movements"(IGSO), dem "Transnational Institute (TNI)" und der Europäischen Linkspartei.  Die Tagung fand in den Räümlichketen des Europäischen Parlaments statt.

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