BEEINDRUCKENDE, "GRIECHISCH" GEPRÄGTE ERINNERUNGSVERANSTALTUNG FÜR PETER KREISKY

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Gestern, Donnerstag, den 23.1. um 19 Uhr fand im Kreisky-Forum eine gut besuchte  Erinnerungsveranstaltung (ca. 100 Personen) an Peter Kreisky statt, die stark "griechisch" geprägt war.

Nach einleitenden Worten von Ferdinand Lacina lasen Elena Strubakis und Franz Richard Reiter aus "Die Freiheit kam im Mai" von Iakovos Kambanellis. Das Buch schildert Leben, Tod und Widerstand im KZ-Mauthausen - vor und nach der Befreiung im Mai 1945. Geradezu sensationell die deutsche Übersetzung des Werks von Kambanellis durch Elena Strubakis: viel Humor und nicht nur Pathos!

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Europa anders! KPÖ, Piratenpartei, der Wandel und Unabhängige treten mit gemeinsamer Wahlliste bei der Europawahl an

Drei Parteien, die bei der letzten Nationalratswahl noch
einzeln kandidiert haben, ziehen bei der Europawahl 2014 an einem
Strang und bilden eine gemeinsame Wahlliste, auf der auch Unabhängige
eine zentrale Rolle spielen werden. Die entsprechende
Kooperationsvereinbarung wird diese Woche von der KPÖ, der
Piratenpartei und dem Wandel unterzeichnet. Am 1. März findet der
Gründungskonvent statt, auf dem die gemeinsamen KandidatInnen gewählt
werden.

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Wolfgang Gehrcke/ Christiane Reymann (Hg.) SYRIEN

Gehrcke / Reymann: SyrienEine eingehende Beschäftigung mit Syrien ist für Linke unerlässlich. Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann haben einen Sammelband herausgegeben, durch den man/ frau wichtige (Hintergrund)Informationen über das Land und die in ihm geführten Kriege bekommen kann, die bereits über 100.000 Menschen das Leben gekostet haben und Millionen(!) in die Flucht trieb.

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"EINRICHTEN": INTERESSANTE PRÄSENTATION VON HELMUT DAHMERS BUCH "PSEUDONATUR UND KRITIK"

Die Präsentation von Helmut Dahmers Buch "Pseudonatur und Kritik. Freud, Marx und die Gegenwart" im Amerlinghaus gestaltete sich zu einem überaus interessanten Abend. 30 - vor allem junge! - Personen kamen und es gab spannende Debatten.

Helmut Dahmer schilderte die Entstehunggeschichte seines Buches und gab einen kompakten Überblick über seinen Inhalt. Willi Waitz (Der Funke) und Hermann Dworczak (Austrian Social Forum) lieferten ergänzende Inputs.

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Diskussion zu Helmut Dahmer "Pseudonatur und Kritik. Freud, Marx und die Gegenwart". Do., 9. Jän, 19 Uhr Amerlinghaus

Über das  Buch von Helmut Dahmer "Pseudonatur und Kritik. Freud, Marx und die Gegenwart"  diskutieren am Do. 9.Jänner um 19h im Amerlinghaus:

  • Helmut Dahmer,
  • Willi Waitz (Der Funke)
  • Hermann Dworczak (Austrian Social Forum).

Die Diskussion findet im Großen Saal (Eingang vom Hof aus) statt.

 

Helmut Dahmer PSEUDONATUR UND KRITIK (Rezension)

Die bürgerliche  Gesellschaft steckt voller Rätsel. Teil des Befreiungskampfes ist es, diese Rätsel  zu knacken. Helmut Dahmer gelingt dies mit seinem Buch in eindrucksvoller Weise.

Er begint mit der "Kritik": "Kritik gilt gesellschaftlicher Herrschaft, die als "Natur" erscheint" (S.9). Die Psychoanalyse Freuds erhellt das, was in der Psyche und im gesellschaftlichen  Leben als "fremd" erscheint. "Daß wir selbst die Rätsel-Sphinx sind, die uns den Geschichtsweg versperrt, und daß das Unheil, das uns trifft,  der Bewußtlosigkeit unserer Praxis entspringt, ist die Lehre des Ödipus"(S. 36).

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KÜCHENGESPRÄCHE MIT REBELLINNEN (DVD)

In Österreich hat es im Gegensatz zu anderen Ländern- etwa Italien, Frankreich oder Polen- keinen breiten Widerstand gegen das NS-Sytem gegeben. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat "geschwiegen" oder kollaboriert. Aber es GAB Menschen, die nicht die "Goschn hielten" und  sich dem Nazi-Terror  widersetzten- in den unterschiedlichsten Formen.

Die vorliegende DVD handelt von vier Frauen, die Widerstand leisteten: Agnes Primocic aus Hallein, Johann Sadolschek-Zala, Slowenin  aus Südkärnten, Rosl Grossmann-Breuer aus Wien und Anni Haider, Gefangene in Wien und im Zuchthaus Aichach.  Die Gespräche mit ihnen finden in der Küche statt- daher der Titel "Küchengespräche".

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Inka Mülder-Bach: DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN (Rezension)

Inka Mülder-Bach  hat ein mehr als interessantes Buch geschrieben, das es ermöglicht, Musils "Mann ohne Eigeschaften" mit neuen Perspektiven zu lesen.

"Der Mann ohne Eigenschaften", an dem Robert Musil bis zu seinem letzten Lebensmoment arbeitete und mit dem er nicht fertig wurde, ist wahrscheinlich der wichtigste Roman eines österreichischen Schriftstellers im 20.Jahrhundert. Obwohl letztlich ein Torso geblieben, enthält er eine überbordende Fülle von gesellschaftlich relevanten Themen. Und das in einer sprachlichen Prägnanz, die ihresgleichen sucht (Karl Kraus ausgenommen- der jedoch bekanntlich keine Romane schrieb). Nur wenige LeserInnen haben sich an diesen "erratischen Solitär" herangewagt, die meisten von ihnen sind nicht über die ersten Teile hinausausgekommen oder haben überhaupt kapituliert. Bruno Kreisky hingegen nahm ihn mit ins schwedische Exil.

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Kurzbilanz des Griechenland-Solidaritätskomitees/ plus Protokoll der letzten Sitzung

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Nach einem Jahr Tätigkeit des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" ist es Zeit eine kurze Bilanz zu ziehen. Mit bescheidenen Kräften ist es uns gelungen eine Reihe von Aktivitäten zu setzen. Um nur einige zu erwähnen:

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Über Handelsabkommen USA-EU TAFTA droht weitere Unterhöhlung von Daten-, Klimaschutz und Sozialstandards

TAFTA - die große Unterwerfung

von Lori Wallach

Aufgeregte Politiker von Berlin bis Brüssel sehen durch den NSA-Skandal das Transatlantische Freihandelsabkommen in Gefahr. Über das, was in dem angestrebten Vertrag stehen soll, reden sie nicht so gern. Ein Blick auf die ersten Blaupausen lässt ahnen, was Europas Bürger nicht zu früh erfahren sollen.

Bereits vor fünfzehn Jahren versuchten Großunternehmen bei den Verhandlungen über das Multilaterale Investitionsabkommen (MAI) ihre Macht heimlich still und leise in unvorstellbarem Maße auszuweiten. Damals scheiterte das Projekt am hartnäckigen Widerstand der Öffentlichkeit und der Parlamente. Damit wurde unter anderem verhindert, dass sich einzelne Konzerne denselben Rechtsstatus wie Nationalstaaten verschaffen konnten. Das hätte etwa bedeutet, dass Unternehmen eine Regierung verklagen können, "entgangene Gewinne" aus Steuergeldern auszugleichen.

Jetzt aber kommen diese Pläne erneut auf den Tisch, und zwar in deutlich verschärfter Fassung. Der offizielle Name des neuen Projekts lautet "Transatlantic Trade and Investment Partnership", abgekürzt TTIP. Dieses transatlantische Handels- und Investitionsabkommen soll, ähnlich wie früher das MAI, die Privilegien von Konzernen und Investoren absichern und sogar noch ausweiten. So wollen die EU und die USA ihre jeweiligen Standards in "nicht handelspolitischen" Bereichen vereinheitlichen. Diese angestrebte "Harmonisierung" orientiert sich erwartungsgemäß an den Interessen der Konzerne und Investoren. Werden deren Standards nicht erfüllt, können zeitlich unbegrenzte Handelssanktionen verhängt werden. Oder es werden gigantische Entschädigungen für die Unternehmen fällig.

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