ERÖFFNUNG DER KONFERENZ DER POLITISCHEN ÖKONOMINNEN IN FLORIANOPOLIS

Heute Samstag, den 25.Mai wurde in Florianopolis die Konferenz der WAPE (World Association for Political Economy) eröffnet. Bereits der erste Tag zeigte die inhaltliche Breite der Tagung.

Anders als bei ähnlichen Konferenzen hatte bereits die „opening ceremony“ inhaltliches Gewicht. Insbesonders Professor Cheng Enfu von der Akademie für Marxismus in der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften ließ aufhorchen, als er ein ungeschminktes Bild der gegenwärtigen chinesischen Gesellschaft zeichnete: krasse Vermögens- und Einkommensunterschiede, starkes soziales und ökomisches Gefälle zwischen dem Westen und dem entwickelteren Osten des Landes und all das mit steigender Tendenz! Auch wenn er sich in seinen Alternativ-Vorschlägen ziemlich bedeckt hielt, ist bereits das Festhalten der Realität von beträchtlicher politischer Bedeutung - wiederspricht es doch entschieden dem „Harmonie“-Gedusel der Staats- und Parteiführung.

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NOTIZEN AUF DEM WEGE ZUR KOFERENZ DER POLITISCHEN ÖKONOM_INNEN IN BRASILIEN

Auch heuer nehme ich - zum vierten Mal - an der Jahreskonferenz der WAPE (World Association of Political Economy) teil. Die WAPE ist in ihrem Kern eine Organisation von – relativ - undogmatischen MarxistInnen aus China, Japan und den USA. Aus Österreich sind von Anfang an Peter Fleissner und Josef Baum dabei. Diesmal findet die Tagung in Florianopolis im südlichen  Brasilien statt.

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Henry Kissinger CHINA - Zwischen Tradition und Herausforderung (Rezension)

Kissingers Buch hält bei weitem nicht, was die New York Times verspricht: "faszinierund und scharfsichtig" zu sein. In deutlicher Anspielung an Thomas von Aquin und seiner "summa" versprechen die Verleger, dass Kissinger "jetzt die Summe seiner Gedanken und Erfahrungen mit dem 'Reich der Mitte' vorlegt". Realiter überrascht, wie unmethodisch und oberflächlich der ehemalige Harvard- Professor für Politikwissenschaft, Sicherheitsberater und US-Außenminister vorgeht. Was vorliegt, ist eine ziemliche krude Mischung von facts, persönlichen Erinnerungen und insbesonders Diplomatie-Geschichte.

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Common declaration of the Central- and Eastern European Social and Environmental Forum

Common declaration of the Central- and Eastern European Social and Environmental Forum

From May 2nd to 5th, 2013 the undersigned participants from over thirty Community based Social organisations established in 12 European countries celebrated a 3 days Social and Environmental Forum based on the principles of the Charter of Porto Alegre andfollowing a call of the European Social Forum. As a result of the discussions and deliberations we arrived at the following conclusions:

Under the rule of neoliberal capitalism in crisis, the population of the Central and Eastern European countries has been suffering heavy losses in their life conditions, economy, culture, society, and our environment has been seriously damaged. This is the result of the neoliberal policies of the ruling parties.

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Lissaboner Appell (Übersetzung)

Völker vereint gegen die Troika: Internationaler Protest am 1. Juni

Letzte Nacht wurde in Lissabon ein Treffen abgehalten, auf dem sich AktivistInnen aus europäischen Ländern wie Portugal, Spanien, Griechenland, Italien, Frankreich und Schottland versammelten. Wir haben den folgenden Appell ausgearbeitet:

Europa steht unter einer gewalttätigen Attacke des Finanzkapitals, repräsentiert durch die Troika (Internationaler Währungsfonds, Europäische Zentralbank, Europäische Kommission) und die ihr folgenden Regierungen, die eine mit diesen Einrichtungen abgestimmte Politik betreiben, die die Völker verachtet und zerstört. Wir wissen, dass diese Offensive dazu da ist, die Völker zu brechen und zu Sklaven von Schulden und Austerität zu machen. Diese Offensive geht durch ganz Europa und kann nur in einem internationalen Kampf besiegt werden.

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ERKLÄRUNG VON DÜSSELDORF: AUFRUF ZUM DIALOG FÜR SYRIEN !

Am  13.April 2013 kamen in Düsseldorf Deutsch-Syrer zusammen, die aus allen am Konflikt beteiligten politischen Milieus stammten. Den Rahmen gestalteten VertreterInnen der deutschsprachigen Friedensbewegung. Das erklärte Ziel war es, einen zivilgesellschaftlichen Dialog  für eine politische Verhandlungslösung voranzutreiben– und für diesen Weg wurde zumindest ein erster Schritt gesetzt.

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