Nachruf auf Johann Schögler (von Hermann Dworczak)

Johann war Marxist - aber einer der undogmatischen, kritischen Sorte. Gesellschaftliche Veränderungen konnte er sich nur vorstellen, wenn Viele Hand anlegen.

Dort wo Widersprüche aufbrachen, wo Menschen selbst aktiv wurden, dort war Johann politisch zu hause, dort engagierte er sich und wollte mit seinem - enormen - Wissen weitertreibend wirken.

Dieses Engagement hatte eine riesige Spannweite: es reichte von Intiativen im gewerkschaftlichen Bereich - etwa dem "Komitee für einen kämpferischen und demokratischen ÖGB" über ökologische Mobilisierungen (Zwentendorf, Hainburg) bis hin zum Versuch, auch in Österreich eine pluralistische, kantige Alternative links von Sozialdemokratie und Grünen aufzubauen - dem "Linke"-Projekt.

Ein besonderes Anliegen war Johann die internationale Sozialforumsbewegung - also der Zusammenschluß von sozialen Bewegungen. Er wirkte hier auf allen drei Ebenen- global, kontinental und auf Landesebene:

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Ein paar persönliche Worte zum Tod von Genossen Johann Schögler (Graz)

Liebe FreundInnen, liebe GenossInnen,

wie ihr vielleicht wisst, ist Genosse Johann Schögler an den Spätfolgen einer schweren Verletzung am Auge, die ihm eine Tränengasgranate der französischen Polizei bei einer Demonstration beigebracht hat, gestorben. Er starb somit letztlich aus politischen Gründen.

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Nächster Treff des Komitees "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" Di. 8. November 17Uhr(!!!) AMERLINGHAUS

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!
 
Der nächste Treff des Komitees " Solidarität mit dem Widerstand in Greiechenland" ist Di. 8. November- bereits um 17 Uhr!!!! Wie immer im Amerlinghaus.
 
Wir werden v.a. Bilanz über 2016 ziehen und einen ersten Ausblick auf unsere Aktivitäten 2017 unternehmen.
 
Im Anschluß, um 19h,  macht labournetaustria  eine Veranstaltung ad SYRIEN ( plus Film)- daher unser  früherer Termin.
 
                          Mit solidarischen Grüßen
 
                              Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)
 

7./8. Oktober VERANSTALUNG UND SEMINAR ZU GRIECHENLAND UND SELBSTVERWALTUNG / AMERLINGHAUS (Wien)

7./8. Oktober VERANSTALUNG UND SEMINAR ZU GRIECHENLAND UND SELBSTVERWALTUNG / AMERLINGHAUS

Mit unserer Veranstaltung und dem Seminar wollen wir zwei Ziele erreichen: einerseits eine seriöse politische Bilanz der aktuellen politischen Situation in Griechenland ziehen und andererseits aufzeigen, welche konkreten - selbstverwalteten - Alternativen es zum vom internationalen Kapital und seinen politischen Repräsentanten verordneten Austeritätskurs gibt.

Veranstaltung Fr. 7. 10. 18h: "Aktuelle politische Lage in Griechenland" (mit Film von Oliver Ressler) Amerlinghaus (großer Saal unten)

Seminar Sa. 8. 10. 1O-15h:  Selbstverwaltung:

       a) theretisch und historisch

       b) konkrete Beispiele in Griechenland (Vio.me; Gesundheits- und Medienbereich;...)

Amerlingshaus Galerie

Für warme Verpflegung wird gesorgt.

Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland"

 

Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

SOLIDARISCHE DEBATTE AM VOLKSSTIMMEFEST/ "NACH DEN ERFAHRUNGEN GRIECHENLANDS: WAS KANN/ MUSS EINE LINKE REGIERUNG MACHEN?"

Das Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland organisierte am Volksstimmefest in Wien eine Debatte unter dem Titel: "Nach den Erfahrungen Griechenlands: Was kann/ muß eine linke Regierung machen?" Am Podium saßen: 

*Eva Brenner (Experimentaltheater), Erich Dittrich (Komitee),

* Karl Fischbacher (labournetaustria)

* Sonia Gunic (Komitee; RKOB) und Kathrin Niedermoser (Kampagne "Solidaritätsklinik").

Die Moderation lag bei Hermann Dworczak (Komitee).              

Zentraler Zweck war, zu erörtern, was eine linke Regierung in einer NICHTrevolutionären Siuation, also wenn sie auf Grund parlamentarischer Mehrheiten zustandekommt, tun kann und sollte: was jetzt in Griechenland und Portugal der Fall ist und morgen eventuell/hoffentlich (!) in Spanien passiert.

Nach kurzen Einleitungstatements durch das Podium entspannte sich ein angeregter Dialog unter reger Beteiligung des "Publikums". Unterschiedliche politische Einschätzungen der Regierungstätigkeit von Syriza (z.B. das Nichtnützen des großartigen "OXI") wurden nicht unter den Teppich gekehrt, aber nicht untergriffig und gespickt mit einer Latte von Verbalinjurien diskutiert.

Die Veranstaltaltung war durchaus ein positives Beispiel, wie linke Strömungen miteinander umgehen sollten.

"NACH DEN ERFAHRUNGEN GRIECHENLANDS: WAS KANN/ MUSS EINE LINKE REGIERUNG MACHEN?"- DEBATTE AM VOLKSSTIMMEFEST Samstag 3.9. 17h EL-BEREICH (Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland")

Debatte am Volksstimmefest: "Nach den Erfahrungen Griechenlands: Was kann/ muss eine linke Regierung machen?" u.a. mit 

* Eva Brenner (Experimentaltheater)

* Erich Dittrich (Komitee)

* Karl Fischbacher (labournetaustria)

* Ali Kohlbacher (angefragt).

Moderation Hermann Dworczak (Komitee)

Samstag 3. September 17h im Bereich der Europäischen Linken (EL)

Komitee "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       Mit solidarischen Grüßen    

               Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

 

WSF: EIN SCHÖNER ERFOLG TROTZ ZAHLREICHER HÜRDEN

Forum social mondial 2016 - logoDas WSF in Montreal war ein Erfolg- trotz zahreicher Hürden. 35.000 TeilnehmerInnen und weit mehr als 1.000 Veranstaltungen können sich sehen lassen.

Ein WSF erstmals im "Norden" zu machen war zweifelsohne ein Wagnis: Reisekosten, teurere Unterkünfte als im "Süden", politische Barrierren - etwa durch Visa-Verweigerung etc. Ein junges Vorbereitungsteam vor Ort konnte die meisten dieser Schwierigkeiten meistern. Und es gilt unmißverständlich zu sagen: zumindest EINMAL muß es möglich sein, ein WSF auch in einem imperialistischen Land durchzuführen - es gilt ja auch hier die Menschen für den Kampf gegen das mörderische kapitalistische System zu gewinnen!

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Am 14. August ging das 13. Weltsozialforum in Montreal, Kanada, zu Ende. Von Leo Gabriel

Forum social mondial 2016 - logoEINE ANDERE WELT IST NOTWENDIG!

Am 14. August ging das 13. Weltsozialforum in Montreal, Kanada, zu Ende.

von Leo Gabriel

Mit 25.000 registrierten TeilnehmerInnen und mehr als 1000 Veranstaltungen war das Weltsozialforum im kanadischen Montreal zwar nicht das größte, aber vielleicht das außergewöhnlichste seiner Art. Die Tatsache, dass es zum ersten Mal in seiner 15jährigen Geschichte in einem Land des globalen Nordens stattgefunden hat, tat zwar der inhaltlichen Qualität keinen Abbruch, hatte aber dennoch seinen Preis:

Wider Erwarten war ca. 200 von ingesamt 1.000 AntragstellerInnen aus dem globalen Süden von den kanadischen Botschaften und Konsulaten das Visum verweigert worden – unter ihnen auch der bekannten Schriftstellerin und Feministin Aminata Traoré aus Mali und dem ägyptischen Politikwissenschaftler Samir Amin.

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WSF: "ENDLOSER KRIEG?"- Perspektiven einer neuen Friedensbewegung

Forum social mondial 2016 - logoUnter dem Titel "Endloser Krieg: Ist das der Beginn eines dritten Weltkriegs?" veranstaltete transform! am Freitag den 13.August auf dem WSF in Montreal ein Seminar. Einleitende Statements gab es u.a. von den Sozialwissenschaftlinnen Phyllis Bennis und Gilbert Achcar, dem Friedensaktivisten Reiner Braun und Helmut Scholz (Europaabgeordneter der deutschen Linkspartei).

Die Veranstaltung war durch zwei Schwerpunkte gekennzeichnet:

a) theoretische Erfassung der gegenwärtigen Periode, der Natur ihrer Kriege, die Unterschiede zur frueheren "bipolaren" Weltordnung etc.

b) Stand der gegenwaertigen Anti-Kriegsaktivitäten und die Notwendigkeit einer ERNEUERTEN -globalen- Friedensbewegung.

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WSF Montreal: Seminar on China

Forum social mondial 2016 - logoLink zum World Social Forum Montreal 2016: https://fsm2016.org/en/

After a giant opening march on Tuesday August 9th with more than 20.000 participants the World Social Forum (WSF) in Montreal/ Canada started Wednesday with its seminars and conferences. I attended an interesting seminar with the title "Mapping China today with a peoples perspective".

Three female professors from Chinese universities (Beijing and Hongkong) gave a critical description of the actual situation in China. They mentioned the enourmous economic, social and ecological problems and tensions which the country is facing after the "opening process" in the last decades.

Their main answer on the present situation was "recovery of the countryside". They reported about the "countryside recovery movement" and gave concrete examples for this movement to which they belong: educational and cultural projects, studies, international contacts. The famous social scientist Amir Samir attended one of their conferences.

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