Lisbeth N. Trallori DER KÖRPER ALS WARE - Feministische Interventionen (Rezension)

Cover: Der Körper als WareDie dem Kapitalismus immanente Notwendigkeit sich immer neue Investitionsfelder schaffen zu müssen, macht auch vor dem menschlichen Körper nicht halt. Lisbeth. N. Trallori hat darüber ein urspannendes und wissenschaftlich fundiertes Buch geschrieben.    

Nicht die bloße "Gier", sondern der dem Kapital innenwohnende Zwang, sich permanent verwerten zu müssen, macht vor nichts halt: nicht vor der Bildung, nicht vor der Gesundheit - demzufolge auch nicht vor dem menschlichen Körper, den er zur bloßen Ware degradiert.

Drei Faktoren sind dafür maßgeblich verantwortlich: die Verwissenschaftlichung des Körpers und seiner Teile/ Substanzen, die neoliberale Durchökonomisierung der Gesellschaft und die Konstituierung von entsprechend merkantilisierten und ästhetisierten Identitäten (S. 15f ). "Unter der belastenden Hypothek des "Selber-Schuld-Seins" vollziehen sich die individualisierten Entscheidungen in der Loslösung von den Dimensionen des Sozialen" (S.28).

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"GRIECHENLAND: GIBT ES NOCH HOFFNUNGEN? Diskussion Fr., 6. Mai 19 Uhr Amerlinghaus

Der Wahlsieg von Syriza hat viele Hoffnungen geweckt - in Griechenland und europaweit. Aber unter dem enormen Druck und den Erpressungen der EU hat die Tsipras-Regierung immer mehr Abstriche von ihrem ursprünglichen Programm gemacht. Selbst als 62 Prozent gegen Austerität und Rückzahlung der Schulden stimmten ("OXI"), wurde dies nicht von der Regierung genutzt. Es erfolgten keine Massenmobilisierungen, keine Maßnahmen gegen das nationale und internationale Kapital. Vielmehr wurden weitere Konzessionen gemacht.

Von der anfänglichen Euphorie ist kaum mehr etwas übriggeblieben. Viele fragen sich "Gibt es noch Hoffnungen ?" Darüber wollen wir diskutieren. 

DISKUSSIONS-VERANSTALTUNG Freitag 6. Mai Amerlinghaus 19 Uhr  großer Saal (vom Hof aus zu erreichen):

               "GRIECHENLAND: "GIBT ES NOCH HOFFNUNGEN?" (plus Film)

 

Komitee "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND

Nikos Chilas/ Winfried Wolf DIE GRIECHISCHE TRAGÖDIE- Rebellion, Kapitulation, Ausverkauf (Rezension)

Chilas Wolf GriechenlandUm Griechenland ist es in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden. Die Hoffnungen nach dem Wahlsieg von Syriza sind weitgehend verflogen - in Griechenland und international. Nikos Chilas und Winfried Wolf zeigen in ihrem materialreichen Buch wie es dazu gekommen ist.

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"CHINA-RUSSLAND" Veranstaltung und Seminar mit Alexander Buzgalin: 3./4. Juni AMERLINGHAUS (Wien)

"CHINA-RUSSLAND" Veranstaltung und Seminar mit Alexander Buzgalin: 3./4. Juni AMERLINGHAUS (Wien)

Alexander Buzgalin gehört seit Jahrzehnten zu den bekanntesten -undogmatischen- Marxisten in Rußland. Er engagiert sich im Welt- und Europäischen Sozialforum und ist ein hervorragender Kenner der ökonomischen und politischen Situation seines Landes. Vor kurzem nahm er in Wroclaw am "Zentral- und Osteuropäischen Sozialforum teil". Er gehört der linken Gruppierungung "Alternativy" an, die auch die gleichnamige Zeitschrift herausgibt.

Im Mai wird Alexander Buzgalin Vorträge in China halten. Im Anschluß kommt er nach Wien.

Die seit einigen Jahren tätige "China study group" macht mit ihm im AMERLINGHAUS eine Veranstaltung bzw. ein Seminar zu den komplexen Beziehungen zwischen China und Rußland.

Veranstaltung: Freitag, 3. Juni 19Uhr großer Saal (Eingang vom Hof aus)

Seminar:          Samstag 4. Juni 10-16Uhr Galerie

Uns steht die Küche zur Verfügung - also gibt es warme Verpflegung.

 

Kontakt: Hermann Dworczak (0043 /676 / 972 31 10 )

Soli-Demo für FLÜCHTLINGE Sa. 19.3.13h/ Komitee-Treff beim Wien-Museum 12:45 Uhr/ Transparent-Produktion Fr. 18.3. 14h Amerlinghaus/ Galerie.

Liebe FreundInnen/ KollegInnen/ GenossInnen!

Auch unser Komitee " Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" ruft zur massiven Teilnahme an der Solidaritäts-Demo mit den Flüchtlingen in Wien am Sa. den 19.3. 13h / Karlplatz auf.

Wir treffen uns um 12,45h beim Eingang des Wien-Museums (links von der Karlskirche).

Wie bei der letzte Soli-Demo werden wir auch diesmal eine Mega-Transparent haben:                                              

"STATT FLÜCHTLINGE AUSSPERREN - KRIEGE & ARMUT BEKÄMPFEN!"

Die Produktion des Transparents erfolgt am Fr. den 18.3. ab 14h im Amerlinghaus/ Galerie.

Wer mithelfen will, soll mich bitte anrufen.

                     Mit solidarischen Grüßen

                           Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10 )

Nächster Treff des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" Di. 16.2. 19h AMERLINGHAUS (Wien)

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland" ist am Di. den 16. Februar 19h im Amerlinghaus (Wien).

Wir werden insbesonders unseren "Arbeitsplan" bis zum Sommer diskutieren: Herausgabe von Materialien; Veranstaltungen/ Seminar; Hinarbeiten auf ein gesamtösterr. Treffen aller Griechenland-Soli- Komitees/ AktivistInnen.

     Mit solidarischen Grüßen

              Hermann Dworczak (0676 / 972 31 10)

Türkei: Todesschwadronen kehren zurück

Von Ismail Küpeli

Todesschwadronen kehren zurück

Erbarmungsloser Feldzug der türkischen Armee eskaliert den Konflikt weiter

Seit der Krieg in den kurdischen Städten der Türkei angekommen ist, gibt es Meldungen über Todesschwadronen an der Seite der türkischen Armee. Es häufen sich die Hinrichtungen von Zivilisten.

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Kurden mit dem in den Kämpfen zwischen der Armee und der PKK getöteten Murat Ergul.

Bereits im September kursierten die ersten Meldungen darüber, dass bei den Militäroffensiven auf kurdische Städte in der Südosttürkei wie beispielsweise Cizre nicht nur reguläre Soldaten und Polizisten eingesetzt wurden, sondern auch andere, paramilitärische, Kräfte. Einige kurdische Quellen meldeten sogar, dass IS-Kämpfer an der Seite der türkischen Armee an den Angriffen teilnehmen würden. Auch wenn dies unwahrscheinlich ist, gibt es durchaus Aufnahmen von einzelnen Sondereinheiten der Armee und Polizei, die man eher von Dschihadisten oder den berüchtigtsten Todesschwadronen der 90er Jahre erwarten würde.

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nächster Treff des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" Di. 19.1.16, 19 Uhr AMERLINGHAUS

Liebe FreundInnen, KollegInnen, GenossInnen!

Das nächste Treffen des Komitees "SOLIDARITÄT MIT DEM WIDERSTAND IN GRIECHENLAND" ist Di. 19. 1. 16 im Amerlinghaus 19 Uhr (Wien).

Einige Tagesordnungspunkte:

  • Bericht über die aktuelle Lage in Griechenland (Karl)
  • "Plan B"- Konferenz in Paris 23./ 24.1. (Elena)
  • Zentral- und Osteuropäisches Sozialforum in Wroclaw 11.-13.3. (Hermann
  • Konkretisierung unserer Überlegungen für eine Griechenland-Veranstaltung (mit Sonia Mitralia?)/ Seminar ad selbstverwaltete Betriebe
  • Infos 

     Mir solidarischen Grüßen

                 Hermann Dworczak (0043 / 676 / 972 31 10)

Frankreich: Regionalwahlen 1. Durchgang

 

Frankreich

 

Historischer Durchbruch des Front National (FN) bei den Regionalwahlen im 1. Durchgang
 
Welche Faktoren werden für den Sieg des Front National angeführt?
 
In erster Linie ist es die Diskreditierung der über Jahrzehnte herrschenden gleichen Parteien, die in den Augen von immer mehr Menschen unglaubwürdig geworden sind mit ihren Versprechungen, die sie nie einhalten - die Konservativen und die zum Neoliberalismus mutierten Sozialdemokraten sind gemeint. Steigende Massenarbeitslosigkeit(über 10%), Ausgliederungen der Betriebe durch die Globalisierung; sinkende Einkommen der unteren Schichten, steigender Konkurrenzdruck auf allen Ebenen, Immigrationsprobleme; Ghettoisierung der  Vororte, steigendes Unsicherheitsgefühl durch die 2 Attentate im Januar und November diesen Jahres in Paris und der über 3 Monate verlängerte Ausnahmezustand im ganzen Land, was zur Einschränkung der Freiheitsrechte aller BürgerInnen führt, steigende EU-Feindlichkeit in der Bevölkerung, usw. veranlassen immer mehr Menschen, vor allem Jugendliche, Arbeitslose und Lohnabhängige der untersten Einkommen,(aber auch 32% der zur Wahl gegangenen Katholiken), nur mehr auf die rechtsextreme Karte zu setzen. Auf die Linken setzen nach dem, wie die Glaubwürdigkeit der Möglichkeit einer anti-neoliberalen Politik durch Syrizas Unterordnung an die Troika verlorengegangen ist auch immer weniger Menschen. 
 
Der Generalsekretär des FN, Nicola B., sagte, dass die Gründe, warum seine Partei solchen Zulauf hat, folgendes sei: „die Leute haben verstanden, dass der FN Recht behalten hat mit dem, was er seit Jahrzehnten sagte; nämlich zu Immigration, zur Sicherheitsfrage und zum islamistischen Radikalismus.“
Der FN ist die einzige Partei, die im Vergleich zu 2012 und den anderen Parteien den größten Teil ihrer Kernwählerschaft festigen konnte.

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