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| Das Welt Sozial Forum ist zurück gekehrt |
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Porto Alegre. 29. Jänner. Das Welt Sozial Forum ist an seinen Ursprung zurückgekehrt. Die zahlreichen Debatten der im Großraum von Porto Alegre verteilten Veranstaltung stellen zwar kein Welt Forum im formellen Sinn dar, sondern sollen den zehnten Jahrestag des Forums feiern. Trotzdem, 30.000 TeilnehmerInnen sind gekommen, darunter viele Delegierte aus Asien, Europa, Afrika und Nordamerika, die vor allem an einem vom Internationale Rat des WSF veranstalteten viertägigen internationalen Seminar über die Perspektiven des Forumsprozesses und die Strategien der politischen und zivilgesellschaftlichen Linken teilnehmen.
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| Enzo Traverso: Kraft und Widersprüche des Antifaschismus. |
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 Eine historische Perspektive
Reihe »Luxemburg Lecture« mit Enzo Traverso. Dokumentation
Enzo Traverso erläutert die Widersprüche des Antifaschismus, der 1945, am Ende des Kriegs, die hegemoniale Strömung innerhalb der europäischen Kultur darstellte. Der europäische Bürgerkrieg militarisierte die Politik und produzierte eine tiefe Metamorphose der Kultur: den Übergang vom Intellektuellen zum Kombattanten. Ausdruck davon ist die Polarisierung der Kultur in Faschismus und Antifaschismus. Die Subsumierung des Antifaschismus unter das kommunistische Label betrachtet Traverso als nachträgliche Projektion von antikommunistischen Historikern. So ist zum Beispiel in Frankreich der erste Aufruf zur Aktionseinheit gegen den Faschismus, dem einige Tage später die Unruhen vom 6. Februar 1934 folgten, von den Surrealisten unterzeichnet worden, von André Breton, René Crevel und Paul Eluard, und Schriftstellern wie Jean-Richard Bloch oder André Malraux. Traverso behauptet zu Recht, dass der Antifaschismus der Intellektuellen der Volksfrontpolitik der kommunistischen Parteien vorausging und kein Folgeprodukt kommunistischer Politik war.
Videodokumentation
Vortrag und Diskussion zum Download/Streamen.
Zum Herunterladen bitte mit der Maus auf den Link zeigen und mit der rechten Maustaste «Ziel speichern unter» auswählen.
Die mp4-Videodateien sind z.B. abspielbar mit dem kostenlosen Programm externer Link in neuem Fenster folgtVLC Media Player.© Rosa-Luxemburg-Stiftung, Nutzungrechte: E-Mail Link folgtonline-redaktion@rosalux.de
* Einführung und Vorstellung durch Thomas Flierl (85 MB)
* Kraft und Widersprüche des Antifaschismus. Vortrag von Enzo Traverso (771 MB)
* Nachfragen und Antworten (253 MB)
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| Nächstes bundesweites ASF-Vorbereitungstreffen am Sa., 6. Februar in Salzburg, 11-15 Uhr |
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Liebe FreundInnen des ASF!
Das nächste bundesweite Vorbereitungstreffen für das kommende ASF in Leoben 13.-16. Mai findet am KOMMENDEN SAMSTAG, den 6. Februar, statt. Und zwar in SALZBURG: "Robert-Jungk-Bibliothek", Imbergstraße 2 (liegt im Zentrum). Wie immer werden wir von 11-15 h zusammensitzen. Für Verpflegung wird gesorgt.
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| ASF-Jugendforum Großraum Leoben. Positionspapier (Diskussionsgrundlage) |
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Ein Vorbereitungstreffen des Jugendforum für den Großraum Leoben findet am Freitag, 12.Februar, 17 Uhr AK/ ÖGB-Gebäude, 2. Stock, Ignaz-Buchmüller-Platz 2, Leoben, statt.
Betreff: Diskussionspapier zum geplanten Jugendprojekt des ASF
Liebe TeilnehmerInnen und
InteressentInnen am Jugendprojekt!
Anbei senden wir ein Diskussionpapier über unser geplantes Jugendprojekt, das im Rahmen des Österreichischen Sozialforums vom 13. - 16. Mai in Leoben stattfinden soll.
Es dient zum einen als Zusammenfassung des Treffens vom 15. 1. in Leoben, als auch als Grundlage für weitere Diskussionen, insbesondere für das nächste Treffen am 12. Februar.
Wir danken allen InteressentInnen herzlichst und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
Federico Mahrer
Eva Hruby
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| Registration open to Peoples' World Conference on Climate Change and Mother Earth Rights (engl./espanol) |
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 Aufruf in deutscher Sprache
Peoples' World Conference on Climate Change
and Mother Earth Rights
NEWSLETTER NO.1, 25 January 2010
www.cmpcc.org
Spanish version below
Registration opens for Peoples' World Conference on Climate Change and Mother Earth Rights
Just over a month after President Morales of Bolivia issued his call at Copenhagen for “the people to decide”, registration has opened for the Peoples' World Conference on Climate Change and Mother Earth Rights. You can register for the conference at http://cmpcc.org/registro/
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| Raimund Löw und Felix Mendelssohn im Gespräch mit Helmut Dahmer über "Divergenzen". Fr., 5. Febr. |
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 Raimund Löw und Felix de Mendelssohn sprechen mit Helmut Dahmer über sein
neues Buch „Divergenzen.
Holocaust, Psychoanalyse,
Utopia.“
Freitag, 5. Februar, 19.30 Uhr
Lhotzkys LITERATURBUFFET
Rotensterngasse 2 (Ecke Taborstraße 28)
A-1020 WIEN
Tel. 0043-(0)1-2764736
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| Port-au-Prince und Lissabon. Von Helmut Dahmer, |
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„O du beste aller Welten, wo bist du?“
Voltaire, „Candide“ (1759)
Wenn die Erde bebt, stürzen Bauten und Weltbilder ein. Wir werden dessen inne, wie prekär unsere Existenz auf diesem Planeten ist, und für kurze Zeit fühlen alle Menschen sich als Brüder. Als am 1. November 1755 ein Erdbeben, gefolgt von einem Tsunami und einer Feuersbrunst, die portugiesische Hauptstadt Lissabon verheerte, führte das zu einer Radikalisierung der Aufklärung: Hielt kein gütiger Gott die von ihm geschaffene Welt bewahrend in seinen Händen, dann mußten die Menschen sich selbst um ihr Wohl und Wehe kümmern. Dem Beispiel der weißen Jakobiner, die in den frühen neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts in Paris den Adel enteignet, die Menschenrechte proklamiert und die Monarchie gestürzt hatten, folgten zehn Jahre später schwarze Jakobiner, die nach dem ersten erfolgreichen Sklavenaufstand der Geschichte die Unabhängigkeit der Republik Haiti vom französischen Kaiser-reich durchsetzten. Für diese Kolonialrevolution hat die Insel Hispaniola, vor allem ihr westlicher Teil, in den vergangenen 200 Jahren teuer bezahlt. Die Anerkennung ihrer politischen Unabhängigkeit mußten die Haitianer 1825 mit der ungeheuren Summe von fast 100 Millionen Francs von Frankreich erkaufen, die jahrzehntelang in jährlichen Raten abgestottert wurde. Die USA weigerten sich bis 1862, die Republik anzuerkennen, und verhängten, wie andere Kolonialmächte, über sie ein Handelsembargo.
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| Israel verbietet belgischem Minister Einreise in Gazastreifen |
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24. Jänner 2010 (Der Standard)
Entwicklungsminister Charles Michel will Europäische Union mit Vorfall befassen - Vize-Außenminister Ayalon: Besuche helfen nur Hamas
Jerusalem - Die israelische Regierung hat dem belgischen Entwicklungsminister Charles Michel die Einreise in den Gazastreifen untersagt. Zur Begründung erklärte der israelische Vize-Außenminister Danny Ayalon am Sonntag, derartige Besuche könnten lediglich die im Gazastreifen herrschende radikal-islamische Palästinenser-Bewegung Hamas stärken und aufwerten. Israel genehmige für den Gazastreifen humanitäre Hilfe - Nahrungsmittel und Medikamente - aber "keine politischen Besuche".
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| Haiti: »Helft ALBA und Kuba helfen« |
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 Die Mitgliedsstaaten der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) wollen mit einer gemeinsamen Strategie zum mittel- und langfristigen Wiederaufbau Haitis beitragen. Dazu gehöre der Bau von Krankenhäusern und Anlagen zur Trinkwassergewinnung, kündigte Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Rande einer Konferenz der ALBA-Außenminister am Sonntag in Caracas an. Zugleich kritisierte er noch einmal das Vorgehen der USA in Haiti. So könnten Schiffe aus Venezuela mit Hilfslieferungen für Haiti nicht entladen werden, weil ihnen die US-Truppen das Anlegen verweigerten. Mit Blick auf das vor Haiti ankernde US-Krankenhausschiff berichtete Chávez, Ärzte auf dem Schiff hätten sich bereits beschwert, weil keine Patienten zu ihnen gelangten. »Das passiert, weil die US-Ärzte nicht wie die Kubaner und Venezolaner in die Armenviertel und zerstörten Gebieten gehen, sondern auf ihrem Schiff darauf warten, daß die Patienten zu ihnen gebracht werden«, kritisierte der Staatschef.
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| Globale Finanzkrise - Alternativen |
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